Sichtbarkeit der beste Schutz

"Weste an - Kapuze auf", hieß es auch für die Erstklässler der Dr.-Heinrich-Stromer-Grundschule. Die über 70 Schulanfänger von insgesamt mehr als 100 000 in Bayern nahmen passend zur dunklen Jahreszeit in der Pausenhalle ihrer Schule die Sicherheitswesten des ADAC entgegen.

"Wir wollen, dass ihr gesund zur Schule und wieder nach Hause kommt". Dass das so bleibt, legten Rektorin Gabriele Appl und Dieter Wittmann als Vertreter der Verkehrswacht und des Motorsportclubs Auerbach den Erstklässern ans Herz, die Sicherheitswesten auch wirklich zu tragen. "Damit euch die Autofahrer besser sehen können". Im Schrank zu Hause oder im Schulranzen biete sie keinen Schutz".

Mehrere Aktionen

Wittmann erläuterte den jüngsten Grundschulkindern im Beisein ihrer Klassleiterinnen Heike Herold, Karoline Bürger und Alexandra Deinzer das Engagement der Verkehrswacht, die sich Verkehrssicherheit auf ihre Fahnen geschrieben habe und durch Verkehrserziehung einen Beitrag dazu leistet. Zum gleichen Zeitpunkt war beispielsweise für die 5. Klässler der Mittelschule auf dem Freibadparkplatz die Aktion "Hallo Auto".

Sinnvoll sei es, dieses Geschenk des ADAC nicht nur in den Herbst- und Wintermonaten zu nützen, sondern das ganze Schuljahr über. Immerhin verunglücken im Jahr rund 30 000 Kinder in Deutschland. Sie werden einfach übersehen. Umso wichtiger ist es, dass die Kinder für die anderen Verkehrsteilnehmer sowohl tagsüber als auch bei Dunkelheit gut zu erkennen sind. Mit Sicherheitswesten gegenüber Kindern ohne schon aus 140 Meter Entfernung.

"So sollte es nicht sein", machte Dieter Wittmann den Kindern anhand seiner Erfahrung an diesem Morgen deutlich, als ein Schüler in dunkler Kleidung und "Stopsel" in den Ohren, ohne nach links oder rechts zu sehen, die Straße überquerte, und das auch nicht auf dem kürzesten Weg. Nur durch sein vorausschauendes Fahren konnte ein Zusammenstoß vermieden werden.

Verhalten im Bus

In der kommenden Woche wird in Zusammenarbeit mit der Polizei die Aktion "Raus aus dem Toten Winkel" mit Hilfe eines Schulbusses des Schulbusunternehmens Cermak für die Grundschüler initiiert.
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