Sie brennen darauf, zu helfen

Von links Hermann Rumpler, Hans-Jürgen Pirner, Jürgen Renner, Marco Specht, Stefan Pirner, Otto Dehling, Horst Pirner, Bürgermeister Hans Koch und Wolfgang Platzer. Bild: wku

Dieses Jahr stellte die Königsteiner Feuerwehr den Gemeindekönig beim Wettbewerb des Schützenvereins. Thomas Rösel landete einen Volltreffer und wurde Regent. Fünf Neuaufnahmen konnte die Feuerwehr außerdem verzeichnen.

Mit vielen guten Nachrichten wartete Hans-Jürgen Pirner bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr auf. Er freute sich, dass Kreisbrandmeister Hans Sperber und Ehrenmitglied Georg Kolb gekommen waren. Bei Fabian Rösel bedankte er sich mit einem Geschenk, weil dieser als Fahnenträger alle Termine wahrnahm.

Drei Ehrenmitglieder

99 Mitglieder hat die Feuerwehr momentan, davon drei Ehrenmitglieder. Neben den Teilnahmen an Festzügen und Jubiläen fanden die Herbstwanderung, das Grillfest und die Jahresabschlussfeier statt.

Geehrt wurden für ihren 25-jährigen Dienst bei der Feuerwehr Horst Pirner (Spieß), Stefan Pirner (Haberer) und Jürgen Renner.

Für langjährige Treue wurde Otto Dehling mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber des Landkreises Amberg-Sulzbach ausgezeichnet. Die Neuwahl der beiden Führungskräfte war einstimmig: Hans-Jürgen Pirner wurde zum Vorsitzenden gewählt, sein Stellvertreter ist Hermann Rumpler. Bei der Dienstversammlung stellte stellvertretender Kommandant Marco Specht "First Responder" (Notfallhilfe vor Ort) als neue Einrichtung der Königsteiner Feuerwehr vor (wir berichteten). Seit August hatten die elf Ersthelfer bereits 32 Einsätze. Specht freute sich sehr über die hohe Spendenbereitschaft der Gemeinde. "Diese ist nötig, weil wir die gesamte Ausrüstung selbst finanzieren müssen!" Der ASB bietet demnächst einen Sanitätslehrgang an. Mit diesem erhält der Teilnehmer die Berechtigung, als Ersthelfer mitzuarbeiten. Einsatzleiter Marco Specht würde sich freuen, wenn jemand mit ins Team kommen möchte. Kommandant Wolfgang Platzer blickte auf ein arbeitsreiches Vereinsjahr zurück.

65 Einsätze hatte die Wehr mit knapp 500 Stunden Arbeitszeit zu bewältigen. Sieben schwere Verkehrsunfälle waren darunter. 69 aktive Feuerwehrmänner zählt die Königsteiner Wehr, dazu kommen noch zwölf Anwärter aus der Gemeinde.

Notwendige Einrichtung

Bürgermeister Hans Koch sah die Einrichtung des First Responder als notwendig an. "Sie bietet für unsere Bevölkerung Sicherheit in der Erstversorgung von Notfällen." Daneben müsse die Feuerwehr oft die Verkehrsabsicherung von Festen und Zügen übernehmen, wofür er ihr dankte. Lobend erwähnte er auch die rege Jugendarbeit.
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