Sie sind "ein Segen"

Wie wichtig das Ehrenamt für den SC Eschenbach ist, verdeutlichte Vorsitzender Matthias Haberberger (vorne, links) beim Ehrenabend im Sportheim: Er zeichnete insgesamt 29 Frauen und Männer aus, die in vielfältiger Weise zahlreiche Stunden ihrer Freizeit für den Verein opfern. Bild: msh

"Willst Du in Ruhe und Frieden leben, lass kein Ehrenamt Dir geben." So lautet eine Warnung von Schriftsteller und Dichter Joachim Ringelnatz.

Dieser Satz sei mit einem Augenzwinkern zu verstehen, sagte Matthias Haberberger, der Vorsitzende des SC Eschenbach, beim Ehrenabend im Sportheim. "Denn in Wirklichkeit sind die ehrenamtlichen Helfer ein Segen für jeden Verein." Ohne ehrenamtliche Arbeit könne dieser nicht überleben, betonte Haberberger und stellte als Beispiel eine einfache Rechnung auf: Bei angenommen 10 000 Stunden Arbeit im Jahr müsste der Verein bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro insgesamt 85 000 Euro als Lohn entrichten.

Dass dieser Betrag nicht zu stemmen sei, stehe außer Frage, erklärte Haberberger. "Zudem waren es wohl mehr als 10 000 Stunden." Dies verdeutliche anschaulich, wie wichtig das Ehrenamt für einen Verein wie den SC Eschenbach sei.

Der Vorsitzende bedankte sich für die unzähligen Stunden, die mit verschiedenen Arbeiten - wie dem Bau des Balkons, dem Aufstellen des Zauns auf dem Trainingsplatz und der neuen Kinderrutsche sowie anderen Arbeiten rund um das Sportheim - verbracht wurden. Besonderer Dank galt den Organisatoren sowie ehrenamtlichen Trainern und Betreuern aller Abteilungen, die viele Stunden ihrer Freizeit für den Verein opferten. "Durch euch wird das Vereinsleben lebendig und sympathisch. Dafür danken wir euch und hoffen auch in Zukunft auf eure Treue zum Verein", hob Haberberger hervor.

Als Dankeschön verbrachten die ehrenamtlichen Helfer einen gemeinsamen Abend im Sportheim. Die Rechnung für die Verpflegung übernahm der SCE.
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