Sieg beim Bayernpokal der Eisstockweitschützen - Rottmoser geschlagen
Beyerlein kann's noch

Reinhold Beyerlein schreit die Freude über den Bayernpokal-Sieg hinaus. Bild: hfz
Pleinting. (kam) Beim Bayernpokal im Weitenwettbewerb hat die kraftstrotzende bayerische Elite wieder ihre Muskeln spielen lassen. Um den Pokaltriumph wurde in verschiedenen Altersklassen auf der Sportanlage von Pleinting bei Vilshofen gekämpft.

Bei den Herren zeigte sich, dass ohne Druck startende Athleten Großes vollbringen können. Der zum Ende der Vorsaison vom aktiven Sport mehr oder minder zurückgetretene und mittlerweile zum Bundestrainerstab gehörende Reinhold Beyerlein vom FC Kaltenbrunn überraschte. Er gewann nicht nur die Vorrunde, sondern bewies im Finale der besten acht Weitschützen physische und psychische Stärke.

Im Halbfinale setzte er sich mit 102,82 bzw. 18 Zentimeter Vorsprung gegen Daniel Ulreich (102,54) durch. Noch atemberaubender wurde es im Finale gegen Peter Rottmoser vom SV Schechen. Die Auftaktweite des Vize-Weltmeisters von 96,90 Metern konterte der in Kemnath wohnhafte Beyerlein mit 99,65. Als Rottmoser im zweiten und letzten Finaldurchgang den Stock auf 105,33 Meter katapultierte, schien der Wettbewerb gelaufen. Doch Beyerlein legte nicht nur Nerven aus Drahtseil sondern auch Bärenkräfte an den Tag, was ihm die nicht mehr für möglich gehaltene Siegweite von 105,90 Metern einbrachte. Bei der Bezirkswertung war die Oberpfalz mit drei Titeln (Jugend U19, Junioren U23 und Herren) das Maß der Dinge.
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