Sieg in Unterzahl

Packender Zweikampf zwischen dem grätschenden Vilsecker Kapitän Christoph Dietrich (links) und dem Mitterteicher Jakub Ryba: Die Stiftländer gewannen beim Schlusslicht der Landesliga Mitte mit 3:1. Bild: Ziegler

Der SV Mitterteich hat die Pflichtaufgabe bei Schlusslicht FV Vilseck gelöst und mit 3:1 den fünften Auswärtssieg eingefahren. Die beiden entscheidenden Tore erzielte die Mannschaft von Trainer Reinhold Schlecht in Unterzahl.

Vilseck. Die Hoffnung der Hausherren zur "Burg-Kirwa" den ersten Heimsieg zu landen, wurde von den Mitterteichern durchkreuzt. Völlig verdient nahmen sie die Punkte mit ins Stiftland, denn sie waren vor allem in der ersten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft. Die Heimelf fand dagegen überhaupt nicht den Faden und überbot sich an Abspielfehlern und Ballverlusten im Mittelfeld. Sie hatte auch Glück, dass sie nicht in Rückstand geriet, denn die Gäste hatten drei gute Möglichkeiten. Dabei half den Vilseckern zwei Mal der Pfosten nach einem abgefälschten Schuss von Ryba und einem Freistoßkracher von Männl. Die dritte Chance hatte Dürbeck, der in aussichtsreicher Position einen Kopfball neben das Tor setzte.

Nach der Pause sah man eine andere Heimelf. Sie ging couragierter in die Zweikämpfe, verschaffte sich ein Übergewicht im Mittelfeld und hatte eine gute Möglichkeit durch Dominik Stubenvoll, dessen Kopfball SV-Keeper Eckert parierte (48.). Doch kaum kamen die Vilsecker so richtig in Fahrt, schlugen die Gäste zu. Michael Stilp wurde an der Strafraumgrenze angespielt und jagte das Leder in die Maschen (65.). Fünf Minuten später bekam die Kratzer-Elf einen Freistoß, den Christoph Dietrich über die Mauer hob. Ein Mitterteicher bekam das Leder an die Hand, den Elfmeter verwandelte Christoph Dietrich zum Ausgleich (70.).

Als der Mitterteicher Daniel Hösl in der 74. Minute wegen Meckerns Gelb-Rot sah, wollten die Vilsecker mehr. Doch es kam anders: Mehrere Versuche, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, schlugen in der 81. Minute fehl und Martin Bächer ließ sich nicht lange bitten. Fast identisch war das 3:1 (86.), als Jan Bauer das Gestochere der Vilsecker ausnutzte und den Ball unter die Latte nagelte.
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