Sieg und Remis nach Pause

Tamara Wegmann griff nach längerer Verletzungspause in der Tischtennis-Bayernliga wieder zum Schläger. Bild: A. Schwarzmeier

Die Tischtennisdamen des SV Neusorg haben die fast zweimonatige Spielpause gut überstanden. Ein Sieg und ein Unentschieden lautet die Bilanz der beiden Heimspiele in der Bayernliga Nord. Damit behaptete der SVN Tabellenplatz drei in der Bayernliga Nord.

Neusorg. (gsr) Beim 8:3-Sieg über den TTC Tiefenlauter griff die 16-jährige Tamara Wegmann erstmals seit dem vierten Spieltag nach ihrer langwierigen Verletzung wieder ins Wettkampfgeschehen ein, und dies überaus erfolgreich. An der Seite von Christina Stock-Schönfelder sicherte sie ihren Farben nach einem zähen Ringen über fünf Sätze einen Punkt im Doppel, der die Gästeführung wieder ausglich.

In den Einzeln war es Stock-Schönfelder, die in vier Durchgängen gegen Susanne Forkel für die erstmalige Führung sorgte. Diese war jedoch nur von kurzer Dauer, da im Duell der beiden gleichaltrigen Nachwuchshoffnungen diesmal Johanna Antes im Entscheidungssatz ganz knapp die Nase vor Wegmann hatte. Im hinteren Paarkreuz ließ Heidi Philipp in der Auseinandersetzung mit Anja Brückner-Fehn keinerlei Gegenwehr zu. Im Gegensatz dazu musste Elke Pöhlmann schon alles in die Waagschale werfen, um ihre Gegenüber Katrin Haas über die volle Distanz in Schach zu halten - 4:2.

Philipp sichert Sieg

Während sich Antes im Spitzenduell mit Stock-Schönfelder auch ihren zweiten Zähler sichern konnte, deklassierte Tamara Wegmann die erfahrene Susanne Forkel nahezu und stellte damit den alten Abstand wieder her. Auch Haas war für Heidi Philipp an diesem Tag kein echter Prüfstein, während abermals Elke Pöhlmann ihre gesamte Kampfkraft auch gegen Brückner-Fehn benötigte, um mit 11:6 im Entscheidungssatz die Nase vorn zu haben - 7:3. Als nächstes musste Heidi Philipp gegen die glänzend aufspielende Johanna Antes ran. 2:2 stand es nach vier Durchgängen und auch im letzten Satz wechselte die Führung ständig. Doch nun spielte Philipp ihre langjährige Erfahrung aus und blieb mit 11:9 Herr im Ring.

Im direkten Anschluss wartete die viertplatzierte Reserve der SpVgg Greuther Fürth auf die Neusorgerinnen, die in der Vorrunde zum Saisonauftakt dem SVN eine unerwartete Niederlage beigefügt hatten. Im Rückspiel sollte dies unbedingt ausgemerzt werden. Die Eingangsdoppel waren dazu auch der erhoffte Fingerzeig. Sowohl Philipp/Pöhlmann, wenn auch knapp mit 12:10 im Entscheidungssatz, als auch Stock-Schönfelder/Wegmann behielten die Oberhand. Als dann Christina Stock-Schönfelder auch noch auf 3:0 erhöhte, schien alles den erhofften Gang zu nehmen.

Vorsprung erspielt

Aber weit gefehlt: Erst musste sich Tamara Wegmann mit 9:11 im fünften Satz Andrea Mattmüller geschlagen geben, ehe im hinteren Paarkreuz sowohl Heidi Philipp als auch Elke Pöhlmann jeweils in vier Durchgängen den Kürzeren zogen - 3:3. Doch nun schlugen die Neusorgerinnen zurück und zogen durch souverän herausgespielte Siege von Stock-Schönfelder, Wegmann und Philipp wieder auf 6:3 davon. Zwar musste Pöhlmann in fünf Sätzen abgeben, doch mit dem 6:4-Vorsprung schien vor der Schlussrunde alles auf einen knappen Heimerfolg hinauszulaufen.

Hatte der Gastgeber die wenn auch denkbar knappe Niederlage von Philipp gegen Andrea Mattmüller noch eingeplant, so erwischte Katja Bussmann die SVN-Spitzenakteurin Christina Stock-Schönfelder mit ihrem Spiel so richtig auf dem falschen Fuß - 6:6. Zum Glück hatten die Neusorgerinnen noch ihre Tamara Wegmann, die auch gegen Evi Paetzold erfolgreich blieb, ehe Elke Pöhlmann zum Abschluss Claudia Piccu den Vortritt lassen und damit den Ausgleich zulassen musste.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.