Siegtor kurz vor Ende

Der Grafenwöhrer Valentin Schmidt (links) muss in diesem Zweikampf gegen Sebastian Dobmayer (SpVgg) einiges einstecken. Die SpVgg Vohenstrauß bezwang die SV Grafenwöhr mit 2:1. Bild: A. Schwarzmeier

Die SpVgg Vohenstrauß kann gegen die SV Grafenwöhr doch noch gewinnen. Allerdings war der 2:1-Sieg gegen lange Zeit in Unterzahl spielende Gäste hart erkämpft.

SpVgg Vohenstrauß: Kederer, Schmidt, Kett, Dupal (90. Le), Striegl (69. Karl), Dobmayer (89. Zitzmann), Özbay, Rewitzer, Ertl, Urban, Frank

SV Grafenwöhr: Pautsch, Rahn, Träger (69. Schönberger), Wächter, Kasseckert, D. Dobmann, Weiss (85. A. Dobmann A.), Renner, Weissel, Kraus, Schmidt

Tore: 1:0 (29.) Okan Özbay,, 1:1 (44.) Markus Kraus, 2:1 (87.) Fabian Ertl - SR: Michael Bäumel (SV Breitenbrunn) - Zuschauer: 120 - Rot: (24.) D. Dobmann (Grafenwöhr) wegen Schiedsrichterbeleidigung

(ggr) Hauptsache gewonnen - so lautete das Motto im heimischen Lager nach dem 2:1 (1:1)-Heimsieg. Beide Mannschaften starteten verhalten, das Geschehen spielte sich im Mittelfeld ab. Lediglich Özbay setze in der 8. Minute mit einem tollen Fallrückzieher ein erstes Ausrufezeichen. Gästetorwart Pautsch konnte den Ball jedoch über den Querbalken lenken. In der 24. Minute schwächten sich die Gäste völlig unnötig selbst. Nachdem gegen ihn ein Handspiel gepfiffen wurde, beschwerte sich Dobmann beim Schiedsrichter und wurde mit der Roten Karte des Feldes verwiesen.

Vohenstrauß verstand es nicht, die Überzahl für sich zu nutzen. Immer wieder leistete man sich Ungenauigkeiten im Aufbauspiel. Der verletzte Mittelstürmer Zeitler wurde schmerzlich vermisst. Trotzdem ging man mit der einzigen klaren Torchance in Führung. Özbay verlängerte eine Flanke mit dem Hinterkopf und der Ball senkte sich über den verdutzten Gästekeeper unter die Latte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhielt Grafenwöhr einen Freistoß in zentraler Position 25 Meter vor dem Tor. Kraus zirkelte den Ball über die Mauer und traf ins untere rechte Eck zum verdienten Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel versuchte die Heimmannschaft, den Druck zu erhöhen. Dennoch blieben klare Torchancen Mangelware. Die Gäste verlegten sich aufs Kontern und waren dabei durchaus gefährlich. In der 47. Minute tauchte Weiss alleine vor Heimtorwart Kederer auf, dieser klärte stark. Bei einem weiteren schnell vorgetragenen Konterangriff kam der Ball über Wächter zu Kasseckert,der den Ball in Bedrängnis aus drei Metern über die Latte jagte. Mitte der zweiten Halbzeit erspielte sich die Heimmannschaft endlich ein deutlicheres Übergewicht. Der eingewechselte Karl brachte neuen Schwung ins Offensivspiel. Drei Minuten vor Ende kam ein abgewehrter Freistoß zu Youngster Ertl. Dieser fasste sich ein Herz und schlenzte den Ball per Direktabnahme mit dem linken Fuß in das rechte obere Toreck zum viel umjubelten Siegtreffer.
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