"Singen macht frei und fröhlich"

Franz Blendinger (Fünfter von links) ist seit 60 Jahren in der Liedertafel aktiv. Für dieses seltene Jubiläum zeichneten Vorsitzender Karl Ott (rechts) und sein Stellvertreter Arnold Mirwald (links) den Tenor aus. Weitere Ehrungen gab es für Ludwig Zeitler (Zweiter von links) sowie Willi Kallmeier und Peter Hollmer (Zweiter und Dritter von rechts), Franz Dilling (Vierter von links) und Chorleiterin Riita Michelson. Bild: do

Auf dem Hotzaberg, dem Aussichtsberg der Eschenbacher, "rumpelte" es gewaltig. Ein heftiges Gewitter entlud sich draußen. Doch Blitz und Donner waren keineswegs ein schlechtes Omen für das Feiern in gemütlicher Runde.

Ein umfassender Rückblick auf die Vereinsarbeit, die Ehrung langjähriger aktiver Sänger und ein Dank an die vielen helfenden Hände standen im Mittelpunkt des Herbstfestes der Liedertafel. Im urigen Gastraum von Sängerfreund Willi Kallmeier kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

Ungeachtet der äußeren Umstände begrüßten die gewohnt gut gelaunten Sänger sich selbst und ihre weibliche Begleitung stimmgewaltig mit der Feststellung: "Gewiss, heut sind die Schönsten, die Klügsten und die Besten nur gekommen." In dieser Runde der Glücklichen zeigte sich Vorsitzender Karl Ott als der Allerglücklichste. In bester Feierstimmung bescheinigte er seinen Mannen ansteckenden Optimismus. "Singen im Chor schweißt zusammen", weiß er.

In seinem umfassenden Rückblick sprach Ott von einem chorisch ereignisreichen Jahr mit viel Gemeinsinn der Sänger. Zu den Schwerpunktauftritten zählte er das Mitwirken am Herbstfest der Musik in Weiherhammer, die musikalische Reise in den Frühling gemeinsam mit dem Partnerchor aus Weiherhammer, den "Stodtbergsait'n" und dem Chor "New Voices" und den Auftritt beim Festabend mit der Partnergemeinde Eschenbach/Luzern. Der Vorsitzende erinnerte ferner an die Beteiligung am Faschingszug mit einem eigenen Festwagen. Zum traditionellen Mitwirken gehöre das Singen am Volkstrauertag und am zweiten Weihnachtsfeiertag sowie die Mitgestaltung evangelischer Gottesdienste.

Ergänzend verwies Ott auf Ständchen bei runden Geburtstagen und schloss mit dem innigen Wunsch nach Nachwuchskräften: "Vielleicht bewegt das lebendige Vereinsleben wenigstens einige junge Leute, das Singen im Chor zu versuchen." Denn: "Singen macht frei und fröhlich und vermittelt sonnige Stunden", schwärmte der Vorsitzende.

Das bewies das Helferfest: Die Sänger und ihre Ehefrauen verbrachten einen heiteren Abend mit einem deftig-köstlichen Schlemmermahl und stimmungsvoller Hintergrundmusik. Auf der Konzertina unterhielt Sangesfreund Hermann Schreml.
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