Sirene und Funk sind weiter erste Wahl, die SMS dient nur zur Zweitalarmierung. Kreisbrandinspektor Peter Deiml stellte dies bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Zogenreuth klar.
Erst Heulen und Funken, dann SMS

(swt) Deiml gab bezüglich der SMS-Alarmierung bekannt, dass ein neuer Anbieter in den nächsten Wochen seinen Dienst aufnehmen werde. Zuvor hatte Josef Trenz bemängelt, dass bei ihm und zwei weiteren Kameraden der Einsatzruf per SMS nicht funktioniere. Laut Deiml wisse man um die Probleme und werde diese beheben.

Jede Menge Ehrungen standen bei der Versammlung an. Allen voran wurde Günther Schober für 40 Jahre aktiven Dienst mit dem goldene Ehrenkreuz ausgezeichnet. Werner Friedl ist seit 20 Jahren aktiv dabei, Albert Kraus seit 30 und Markus Neukam seit 10 Jahren.

Gold, Siber und Bronze

Lob und Auszeichnungen gab es auch für die erfolgreiche Teilnahme an den Leistungsprüfungen. Tobias Striegel erreichte Bronze, Sarah und Carina Kraus sowie Miriam Wiesent schafften Silber, Oliver Budek bekam die Nadel in Gold-grün, Petra Kraus und Johannes Trenz die in Gold-rot. Den Wissenstest in Gold absolvierten erfolgreich Joshua Wiesent, Miriam Budek, Stefanie Striegel und Jonas Schmidt.

Insgesamt 38 Aktive

Die Wehr hat 38 aktive Mitglieder, gab Kommandant Thomas Striegel in seinem Bericht bekannt, darunter fünf Feuerwehranwärter. Sie alle zeigten großes ehrenamtliches Engagement bei Unterrichtseinheiten und Übungen, davon einige auch bei der Stützpunktfeuerwehr in Auerbach. Mitglieder nahmen an der Aktionswoche in Nitzlbuch, an der 150-Jahr-Feier der Feuerwehr Michelfeld und den Wasserspielen der Feuerwehr Ranna teil. Zwei Aktive wurden zu Truppführern ausgebildet.

Die Einsätze hielten sich 2014 in Grenzen, einmal musste die Wehr zu einem Brand ausrücken, drei Mal war sie an Sicherheitswachen beteiligt. Gut besucht waren die Übungen. Striegel dankte allen Aktiven für ihren Einsatz.

Vorsitzender Georg Roßbacher lobte vor allem den Zusammenhalt der Mitglieder beim Grillfest, bei dem der Verein einen satten Gewinn erwirtschaftet habe. Der Kassenbericht wies ein Plus aus.

Bürgermeister Joachim Neuß dankte den Aktiven für ihren Einsatz. Er gab einen Überblick über die Situation der Feuerwehren im Stadtgebiet: 323 aktive und 136 passive Mitglieder, dazu 96 fördernde Vereinsangehörige, sowie 16 Fahrzeuge, deren Durchschnittsalter bei über 13 Jahren liegt. 26 000 Euro kostet deren Unterhalt im Jahr. Das Stadtoberhaupt freute sich über den zunehmend guten Zusammenhalt unter den Wehren. Landrat Richard Reisinger dankte den Feuerwehrleuten: "Wir wissen, was wir im Landkreis an den Wehren haben." Werbung für den Vereinsausflug vom 14. bis 16. Juni nach Berlin machte Ludwig Rupprecht, da hier die Resonanz noch verhalten sei. Für Samstag, 16. Mai, ist eine Fahrt in den Truppenübungsplatz geplant, die Wolfgang Wiesent organisiert.
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