"Situation belastet mich und meine Familie auf das Schwerste"

Helmut Kellner. Bild: hfz
Nach dem Ende seines Arbeitsverhältnisses als Leiter des Mehrgenerationenhauses und einer längeren Krankheit nahm Gemeinderat Helmut Kellner erstmals wieder an einer Sitzung teil.

Dabei wollte er die Tagesordnung um 13 Punkte erweitern. Von der Vorverlegung der März-Sitzung um eine Woche habe er zu spät erfahren, um seine Anliegen bei der Verwaltung termingerecht einreichen zu können. Die Mehrheit lehnte es ab, sie sofort zu behandeln.

In einer persönlichen Erklärung wandte sich Kellner energisch gegen "ungeheuerliche Behauptungen in der Öffentlichkeit, dass ich betrügerisch gehandelt und vieles nur zu meinem Vorteil ausgenutzt hätte". Nie habe er persönliche Interessen mit dem Aufbau des Mehrgenerationenhauses in Illschwang verbunden. Dessen finanzielle Situation hätte sich positiv entwickelt und Ansatzpunkte für einen Ausbau gegeben.

Bei verschiedensten Gelegenheiten hätten ihn und seine Familie Gerüchte über ein angebliches Fehlverhalten erreicht. Dafür gebe es keinerlei sachliche Begründungen.

"Diese Unwahrheiten machen es mir unmöglich, in sozialen Arbeitsfeldern im Landkreis oder darüber hinaus eine Anschlussbeschäftigung zu erhalten", betonte der Betroffene. Die gegenwärtige Situation belaste ihn und seine Familie auf das Schwerste. Er bat zum Schluss, Leute, die solche Gerüchte verbreiten, direkt an ihn zu verweisen: "Nur so habe ich die Chance, diesem Treiben entgegenzuwirken." (no)
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