SKC GH SpVgg Weiden und FEB Amberg messen die Kräfte - Gäste im 120-er-Modus favorisiert
Endlich wieder das Kegler-Derby

Der Weidener Kegler Thomas Schmidt möchte zu einem Überraschungssieg im Pokalspiel gegen den FEB Amberg beitragen. Bild: nor
Weiden. (otr) Der DKBC-Pokal macht's möglich. Am Samstag, 22. November, um 13 Uhr steigt auf den Kegelbahnen der Weidener Mehrzweckhalle das Derby zwischen dem SKC Gut Holz SpVgg Weiden und FEB Amberg. Trotz des Heimvorteils der Nordoberpfälzer ist der Bundesligist von der Vils als derzeit Tabellensechster klarer Favorit.

Weil in der Liga beide Mannschaften getrennte Wege gehen - die Weidener spielen in der Bundesliga Classic 200, die Amberger in der Bundesliga 120 Wurf - hat es seit vier Jahren keinen Bundesligavergleich mehr zwischen den 1. Mannschaften der beiden Clubs gegeben. Am Samstag ist es aber wieder einmal soweit. In der 2. Runde des DKBC-Pokals, der nach dem 120-er-Modus gespielt wird, treffen die beiden Oberpfälzer Bundesligisten wieder einmal aufeinander.

Auch ums Prestige

Klar, dass dieses Spiel für beide Teams eine Prestigeangelegenheit ist. Aber wer mit einem 7:1-Sieg über den deutschen Vizemeister Victoria Bamberg im Rücken anreist, der wird und darf das mit ganz breiter Brust tun. Mit Jürgen Zeitler haben die Gäste einen absoluten Könner in ihren Reihen. In der Top-Ten-Liste der Bundesliga 120 Wurf belegt Zeitler derzeit einen hervorragenden dritten Platz. Gegen Christian Jelite holte Zeitler am letzten Wochenende in der Bundesliga mit 3:1-Satzpunkten und 640 Holz einen überragenden Sieg. Keine Frage, dass Zeitler auch dem Weidener Publikum zeigen will, was er drauf hat.

Weidener Team ein Mix

Da die gastgebenden Weidener vor der Saison zwar die 1. Mannschaft für den Pokalwettbewerb gemeldet haben, einige Bundesligaakteure aber keinesfalls im 120-er-Spiel antreten wollen, wird der SKC Gut Holz gezwungenermaßen einen Mannschaftsmix aus 1. und 2. Mannschaft aufbieten. Das muss kein Nachteil sein, denn die 2. Mannschaft des SKC spielt bekanntlich in der Landesliga um den Meistertitel mit und das im 120-er-Modus.

Sowohl Weiden als auch Amberg setzten sich in der ersten Runde des Pokalwettbewerbs gegen Zweitligisten durch. Weiden gewann gegen Erlangen-Bruck 7:1, Amberg fertigte Victoria Fürth mit 8:0 ab. Von den Holzzahlen her hatte Amberg mit 3623 gegenüber 3461 Holz der Weidener aber klar die Nase vorn.

Thomas Immer, Markus Schanderl, Michael Gesierich, Peter Hartwich, Tobias Lobinger, Stefan Heitzer und Thomas Schmidt sind bei den Hausherren aufgeboten. Da sich die Weidener gezielt auf dieses Derby vorbereitet und während der Woche das 120-er-Spiel trainiert haben, rechnen sie sich mit dem Heimvorteil im Rücken wenigstens eine kleine Außenseiterchance gegen die Gäste.
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