So kämpft das Klinikum Fichtelgebirge gegen multiresistente Keime

Patienten mit einem erhöhten Risiko, wie chronisch Pflegebedürftige, Dialysepatienten und Patienten mit Katheter, Infusion oder Magensonde, werden bei der Aufnahme "gescreent", das heißt, ein Abstrich aus Nase und Rachen kommt ins hauseigene Labor. Bei einem positiven Ergebnis werde noch einmal getestet und der Patient gegebenenfalls isoliert. Im Klinikum Fichtelgebirge gibt es ein vierköpfiges Hygieneteam: Heike Aßmann ist Fachärztin und befindet sich in der Fortbildung zur Krankenhaushygienikerin in strukturierter curricularer Fortbildung. Joachim Hopp, Ralph Grottenmüller und Petra Heinzmann sind examinierte Pflegekräfte und haben eine zweijährige Weiterbildung zur Hygienefachkraft absolviert. Zweimal im Jahr tagt im Klinikum Fichtelgebirge die Hygienekommission unter der Leitung von Privatdozent Dr. Andreas Schwarzkopf, der als Hygieneberater Kliniken in ganz Bayern besucht; vier Mal pro Jahr trifft sich der "Hygienezirkel" des Klinikums. Weitere Sicherheit und eine Rückmeldung gewährt die Teilnahme des Klinikums am "Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System" der Charité Berlin.
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