So kann Integration nicht gelingen
Leserbrief

Zum Artikel "CSU: Nein zu weiteren Flüchtlingen" in der Freitagausgabe, 23. Oktober, schreibt ein Leser:

Die Doppelzüngigkeit zum aktuellen Flüchtlingsthema treibt gutgläubigen Christen die Röte ins Gesicht. In einer Nachbargemeinde haben Bürger große Sorge, da geht man Gruppen jugendlicher Asylanten aus dem Weg, anstatt mit ihnen den Kontakt zu suchen.

0,58 Prozent über das vorgegebene Soll von 2 Prozent hat der Gemeindevorsteher Asylanten in seiner Obhut, und das reicht: "Da bleiben wir hart", wird den anwesenden Bürgern versprochen. Wo kämen wir da hin, wenn der Proporz zwischen Einwohnern und Fremden in Schieflage gerät?

So kann die Integration nicht gelingen, mit "Schrebergärtnern", die nur mit Neid in Nachbars Garten blicken. Denkt einfach mal darüber nach, was das "C" in eurem Parteinamen noch für einen Wert hat, vielleicht könnte man es in Zukunft auch weglassen?

Wenngleich das Flüchtlingsproblem unlösbar erscheint, so sollten wir zumindest den Willen bekunden, alles zur Problemlösung beizutragen. Das sind wir Christen unserer Religion und unseren freiheitlichen Grundsätzen schuldig.

Heinz WillKemnath

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