Sogar ein Elefant: Etsdorfer Kinder bestaunen Darstellung des Evangeliums in der Kirche auf dem ...
Krippen gestalten macht bibelfest

Aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen Kinder wie Erwachsene, als sie mit dem SV Etsdorf die Krippe in der Mariahilfbergkirche bewunderten. Bild: hfz
"Oh, schau mal, da ist ja sogar ein Elefant auf den Weg zum Christkind." Begeistert betrachten die Kinder des SV Etsdorf die Krippe in der Mariahilfbergkirche. "Ja", erklärt Willi Herdegen, seit Jahren beim Krippenverein Amberg Vorstandsmitglied, "die Erscheinung des Herrn mit den Heiligen Drei Königen gehört wirklich zu den schönsten Darstellungen, die in der Bergkirche zu sehen sind."

14-tägiger Wechsel

Alle zwei Wochen, und das von Weihnachten bis zur Osterzeit, wechseln die Figuren in Anlehnung an das momentane Evangelium. So werden zum Beispiel die Hochzeit zu Kanaa, die Taufe Jesu im Jordan und viele weitere Situationen bildlich dargestellt.

"Bibelfest wird man da schon", schmunzelt Willi Herdegen, der zusammen mit seinen Vereinskollegen für den Aufbau in einigen der Kirchen in Amberg zuständig ist.

Rund 150 Jahre alt

Die rund 250 Krippenfiguren, die alle handgenähte Kleider anhaben, modellierte vor rund 150 Jahren der Schneider und Mesner Vincent Hafner. Danach schuf er die entsprechenden Gussformen dazu. Die Köpfe haben Glasaugen und echte Haare, sie sind abnehmbar und so auch für andere Figuren zu verwenden. Die Körper sind mit Draht durchzogen und damit beweglich.

Im Turm der Mariahilfbergkirche bestaunten die rund 20 Teilnehmer an der Krippenführung auch die restlichen Figuren, die für die momentane Darstellung nicht benötigt werden. Bis zum Jahr 2001 betreut die auf dem Mariahilfberg lebenden Ordensbrüder die Krippe. Danach übergab man diese Aufgabe an die Amberger Krippenfreunde.
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