Solidarität im Vordergrund

Von links Winfried Franz, Erich Neumüller, Günther Weinfurtner, Hans Sperber, Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl sowie Leonhard Ehras. Bild: hfz

Sie stehen für großes Engagement in der Gesellschaft: Die Jubilare des SPD-Ortsvereins Neukirchen-Etzelwang übernahmen viele Aufgaben im Kommunalparlament, in Vereinen oder in den Kirchengemeinden. Jetzt folgten Auszeichnungen für 25-jährige Mitgliedschaft bei den Sozialdemokraten.

Es gibt keine schönere Aufgabe für einen Ortsvereinsvorsitzenden, als langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Partei zu ehren. Der Chef des SPD-Ortsvereins Neukirchen-Etzelwang, Christian Beyer, durfte bei einer Mitgliederversammlung gleich mehrere Genossen auszeichnen, die in den Jahren 1989 und 1990 ihren Weg zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gefunden hatten.

Für das Gemeinwohl

Jeweils für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Leonhard Ehras aus Gerhardsberg, Hans Sperber aus Eckenricht sowie Erich Neumüller, Günther Weinfurtner und Gerd Horn aus Neukirchen.

Stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und Bürgermeister Winfried Franz würdigte die Geehrten für ihren Einsatz im Ortsverein und in ihren Gemeinden. Alle Jubilare hätten sich in vorbildlicher Weise für die Allgemeinheit engagiert, ob als Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister, in Vereinen, Verbänden oder Kirchengemeinden. Jeder habe auf seine eigene, unnachahmliche Art seinen Beitrag für das Gemeinwohl geleistet.

In seiner Ansprache schlug SPD- Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl einen Bogen von den Wendejahren 1989/1990 zu aktuellen Herausforderungen.

Die Deutsche Einheit habe unser Land seinerzeit vor große Probleme gestellt, die aber gemeistert werden konnten, registrierte Reinhold Strobl. Heute stellten uns die vielen Menschen, die ihre Heimat aus Angst vor Krieg und Terror verlassen mussten, vor große Herausforderungen.

Freiheit erhalten

Für Strobl ist klar, dass dieses Problem nur auf europäischer Ebene gelöst werden kann. Europa müsse sich Gedanken machen, wie die Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen solidarisch geregelt werden könne. Jungen Menschen müsse eine Ausbildung ermöglicht werden. Keine Lösung sei es, so der Abgeordnete weiter, die Grenzen wieder zu schließen und Zäune zu errichten. Die hart erarbeitete Freiheit innerhalb Europas muss unbedingt erhalten bleiben, forderte er.

Wichtig seien auch mehr Mittel für den sozialen Wohnungsbau, um bezahlbares Wohnen für alle Menschen, vor allem in den Ballungsräumen, zu ermöglichen.

Zum Abschluss forderte Reinhold Strobl alle Parteien auf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Das gelte für die Flüchtlingsfrage und auch für die Lösung regionaler Probleme wie die Elektrifizierung und den Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Schwandorf-Furth im Wald.
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