Sommerferien-Leseclub eröffnet - Eschenbach zum siebten Mal dabei - Viel Applaus für Tanzgruppe
Bibliothek für Urlaub bestens gerüstet

Eine orientalische Bauchtanzgruppe stimmte auf die Eröffnung des Leseclubs ein. Bild: rn
Der Sommerferien-Leseclub der Stadtbibliothek ist eröffnet. Den Startschuss gaben Interpreten der Musikschule und junge orientalische Tänzerinnen. Zweckentfremdet wurde das Erdgeschoss der Stadtbibliothek. Flächen, die sonst als Garage dienen, waren mit Bühne, Sitzreihen und Kuchentheke versehen. Angekündigt war ein besonderer kultureller Akt: die Eröffnungsparty. Ohne Musik keine Party - deswegen leisteten junge Instrumental- und Gesangsinterpreten der Musikschule mit fetzigen internationalen Hits akustische Starthilfe. Bibliothekarin Petra Danzer dankte Joachim Steppert und Thomas Handlicek für das Rahmenprogramm.

Bücher satt

Jugendbeauftragte Karolina Forster, Stadträtin Dr. Sabine Schultes und Thomas Ott als Vertreter der Markus-Gottwalt-Schule hatten sich als Offizielle unter die erwartungsfrohe Kinderschar gemischt. Danzer dankte den Kuchen-Muttis für die Gestaltung der Theke. Den Sommerferien-Leseclub stellte sie als landesweites kostenloses Lesevergnügen vor, an dem sich mehr als 150 Bibliotheken beteiligen. "Wir in Eschenbach sind bereits zum siebten Mal dabei", sagte sie. "Mit etwas Glück könnt ihr einen der vielen Preise gewinnen." Sie lockte mit Eintrittskarten für ein Freizeitparadies, einer Jugendsportsonnenbrille, einem MP3-Player, Büchergutscheinen und Eintrittskarten für den Rußweiher.

Im Namen von Bürgermeister und Stadtrat hieß Forster auf der kleinsten städtischen Feierfläche willkommen. Sie lud zum Gang an die Getränkebar ein und wünschte eine rege Beteiligung am Leseclub und schöne Sommerferien mit viel Spaß. Als Überraschung kündigte Danzer erstmals den Auftritt der orientalischen Jugendtanzgruppe Schlammersdorf unter Leitung von Annika Fehlner an.

Schnell zogen die Wüstenblumen Kinder, Jugendliche und begleitende Eltern in ihren Bann. Ihre Bewegungen ergänzten die Tänzerinnen mit bunten Tüchern und feinen Zitterbewegungen.

Hinter dem Tor wartete der Lesestoff - darunter mehr als 100 Neuerscheinungen. Als sich das Tor hob, nutzten die Kleinsten ihre Chance: Sie krochen und stürmten als erste den angebotenen Büchern entgegen. Viel Arbeit kam auf die Bibliothekmitarbeiterinnen Renate Schneider und Anita Miodecki zu. Sie mussten die Ausleihungen registrieren.
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