Sondersitzung des Stadtrates "nicht vor März"
Paintball später

Pfreimd. (cv) Für 4. Februar war die Sondersitzung "Paintball" anberaumt. Sie muss nun vertagt werden und findet "nicht vor März statt", so Bürgermeister Richard Tischler.

Bevor im Stadtrat die Entscheidung für oder gegen die umstrittene Anlage fällt, müssen im ergebnisoffen gestalteten Verfahren der Flächennutzungsplan geändert und ein vorhabensbezogener Bebauungsplan für das Gelände am nördlichen Ortsrand aufgestellt werden. Liegen die Voraussetzungen dafür vor, spricht etwas dagegen? Viele Fachstellen werden gehört, die Bürger können ihre Einwände vorbringen. Rund 100 Stellungnahmen sind laut Verwaltungsleiter Bernhard Baumer bei der Stadt eingegangen. Von den Fachstellen hat die Regierung der Oberpfalz um Fristverlängerung gebeten, so Bürgermeister Richard Tischler. Die Aspekte muss Planer Gottfried Blank in Entwurfsplanung und Verfahren einbeziehen. Die gesamte Aufbereitung ist bis 4. Februar nicht zu machen. Laut Tischler wird das Thema "nicht vor März" behandelt.

Zur Verdeutlichung: Im Verfahren kommen bei der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung die eingegangenen Stellungnahmen der Fachstellen und Bürger auf den Tisch. Dann folgt die zweite Auslegung mit dem gleichen Procedere.

Genau genommen gibt es nun drei Varianten: Sollten die fachlichen Gegenargumente so gravierend sein, dass das Projekt chancenlos wäre, könnte der Stadtrat das Verfahren nach der ersten Auslegung beenden. Beendet wäre es auch, wenn Investor Marco Böhmer seinen Antrag zurückziehen würde. Falls hingegen nach der ersten Auslegung nichts Gravierendes gegen eine Flächennutzungsplanänderung zugunsten der Paintballanlage spräche, könnte der Stadtrat die zweite Auslegung auf den Weg bringen. Nach dieser "zweiten Runde" käme es dann im Stadtrat zum "Schwur". Das wäre im September, Oktober der Fall.
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