Sonne, Hitze, Schwüle und Gewitter
So wird's am Wochenende

Alles kann, nichts muss! Das ist die Devise für dieses Wochenende. Viele hätten es gerne genauer, aber in subtropischen Luftmassen ist die Vorhersage von Gewittern wie immer am kniffeligsten. Ja, es kann Gewitter geben, und wenn, dann drohen auch Unwetter, aber es trifft eben nicht alle von uns. Und so hantelt man sich als Wettermann mit Wahrscheinlichkeiten durch die höchst sommerliche Prognose der kommenden Tage.

Sicher ist allerdings, dass wir bis auf weiteres keine nasse und kühle Witterung zu befürchten haben. Der Schirm kann also in vielen Fällen zu Hause bleiben, und fast klingt es politisch: So ein Rettungsschirm ist ja auch nicht immer ratsam, wenn es eh schon donnert und grollt. Schließlich weiß man nie so recht, wo der nächste Blitz einschlägt. Es ist eben nichts so richtig sicher, wenn viel heiße Luft mit im Spiel ist - und die bleibt uns in der nächsten Zeit erst einmal mit leichten Aufs und Abs erhalten. Der heutige Freitag wird recht heiß und schwül, aber wahrscheinlich nicht durchgehend sonnig. Von Franken her driften immer wieder ein paar dichtere Schleier- und Schäfchenwolken vor die Sonne, dürften aber angesichts der Temperaturen eher als angenehme Schattenspender wahrgenommen werden.

Ansonsten wird's ein insgesamt schöner Tag, mit einem noch recht kleinen Restrisiko für nachmittägliche Hitzegewitter von rund 20 Prozent. Die Höchstwerte liegen in dampfiger Luft zwischen 30 Grad in Bärnau, 32 in Ebnath und 33 in Falkenberg. In der Nacht zu Samstag bleibt es warm und zunächst ruhig, erst in den Morgenstunden sind einzelne Gewitter möglich.

Am Samstag ziehen dann am frühen Vormittag lokal begrenzt Gewitterschauer durch, lösen sich aber schnell wieder auf. Danach sticht die Sonne in die schwüle und warme Luft, die Temperaturen steigen bis zum frühen Nachmittag auf 29 Grad in Pfaben, 30 in Konnersreuth und 32 in Waldsassen. Schnell bilden sich aber neue Quellwolken, und nachmittags gibt es in Waschküchen-Atmosphäre dann häufiger heftige Hitzegewitter mit den üblichen Begleiterscheinungen wie Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen. Abends beruhigt sich die Lage dann vorübergehend wieder, erst in der zweiten Nachthälfte sind neue Schauer und Gewitter zu erwarten. Der Sonntag beginnt dann mit vielen Wolken und häufigen Regenschauern, die zwischendurch von einigen lauten Gewitterschlägen durchsetzt sein können. Das meiste Nass zieht aber bis zum Nachmittag wieder nach Süden ab, dahinter lockern die Wolken zögernd auf und es wird wieder trockener. Es ist vorübergehend wesentlich angenehmer mit 21 Grad in Mähring, 23 in Mitterteich und 24 in Erbendorf. Die Nacht zu Montag eignet sich dann bei bis zu 10 Grad mal schnell zum Durchlüften.

Das nächste Hoch ist schnell zur Stelle: Schon ab Montag herrscht wieder sonniges und deutlich wärmeres Wetter. Von 27 Grad zu Wochenbeginn geht es ab Mittwoch wieder auf heiße 30 bis örtlich 35 Grad, das großflächige Gewitterrisiko steigt aber hauptsächlich erst zum kommenden Wochenende wieder an. Bis dahin gibt es nur vereinzelt abendliche Hitzegewitter über den Bergen.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de www.meteototal-wetterdienste.de www.wetteronline.de
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