Sorghof mit Trainer Thorsten Baierlein erwartet SV Hahnbach mit Stefan Fink
Ex trifft Ex auf der Bank

Am Mittwoch war die Welt der Roten in Ordnung: Mit 2:0 warf der SV Sorghof (Bild) Germania Amberg aus dem Pokal. Jetzt kommt der SV Hahnbach zum Derby. Bild: ref
Im ewig jungen Nachbarschaftsduell treffen am Sonntag, 23. August, (Anstoß 15 Uhr) mit dem SV Sorghof und dem SV Hahnbach zwei alte Rivalen aufeinander. Die leicht favorisierten Gastgeber müssen sich dabei auf heftige Gegenwehr der noch sieglosen Elf von Sorghofs Ex-Trainer Stefan Fink einstellen.

So recht weiß man beim SV Sorghof noch nicht, wohin die Reise geht in dieser Saison. Mit sieben Zählern aus vier Spielen liegt man im Soll. Der 6:0-Kantersieg am letzten Spieltag beim SC Luhe-Wildenau war kein echter Maßstab für die Baierlein-Truppe. Zumindest konnten die "Indianer" nach der vorangegangenen 0:3-Niederlage gegen Schwarzhofen wieder Selbstvertrauen tanken und sich in der Verfolgergruppe der Bezirksliga Nord etablieren.

Der 2:0-Sieg im Toto-Pokal am Mittwoch bei Germania Amberg dürfte das Team ebenfalls beflügeln. Die Verletztenliste des SV Hahnbach weist mit Christian Gäck, Marcel Bauer und Jonas Dotzler drei Akteure auf, die nach Kreuzbandriss zu Saisonbeginn auf unbestimmte Zeit ausfallen. Diese außerplanmäßigen Ausfälle sind vermutlich mit Grund dafür, dass Hahnbach bisher noch nicht richtig in die Gänge gekommen ist. Lediglich drei Remis und zuletzt die 1:4-Niederlage in Schwarzhofen stehen zu Buche.

Dennoch verfügt die Fink-Truppe über großes Potenzial und stellt eine sehr lauf- und vor allem konterstarke Mannschaft, so die Einschätzung von Baierlein.

Hahnbachs Chefansager Stefan Fink kennt als Sorghofer Urgestein die Stärken und Schwächen seiner Ex-Truppe ziemlich genau. Ebenso kennt sein Trainerkollege Thorsten Baierlein, der von 2005 bis 2011 in Hahnbach erfolgreiche Trainerarbeit leistete, sein früheres Team aus dem Effeff. Sorghofs Übungsleiter Baierlein sieht gute Ansätze für dieses Kreisderby in seiner Truppe: "Die Mannschaft ist hochmotiviert und will sich von ihrer besten Seite zeigen." Die gemeinsame Zielsetzung von Team und Trainer lautet daher: "Wir wollen die drei Zähler in Sorghof behalten."

Dazu muss jeder Akteur sein volles Leistungsvermögen abrufen. Auf Sorghofer Seite kehren Torhüter Davide Damiano und Thomas Götzl in die Anfangsformation zurück. Lediglich Florian Ertl fehlt urlaubsbedingt. Ähnlich wie in der Vorsaison (2:2 und 1:1) darf mit einem engen und hart umkämpften Spiel gerechnet werden mit echtem Derbycharakter.
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