Sorghof scheint am 11. Spieltag ungefährdet - Neulingsduell in Schwarzenfeld - Vohenstrauß ...
Verfolger müssen sich in Geduld üben

Alles andere als ein Sieg in Luhe-Wildenau wäre für den Schwarzhofener Coach Adolf Götz eine Enttäuschung. Bild: bwr
Weiden. (af) Vor drei Spieltagen hat der SV Sorghof (1. Platz/25 Punkte) die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga Nord übernommen. Alles spricht dafür, dass die Mannschaft von Trainer Thorsten Baierlein auch nach dem 11. Spieltag ganz vorne steht: Im Heimspiel gegen den wankelmütigen SV Freudenberg (10./12) ist der Spitzenreiter klar favorisiert, auch wenn die Gäste bereits zwei Mal auf Gegners Platz siegreich blieben.

Für die unmittelbaren Verfolger SV Schwarzhofen (2./23) und FC Amberg II (3./23) heißt es, Geduld zu bewahren und Ausrutscher zu vermeiden. Während die Amberger in hohem Maße beim FV Vilseck (5./10) gefährdet sind, sollte Schwarzhofen keine Mühe haben, um beim abgeschlagenen Schlusslicht SC Luhe-Wildenau (14./1) dreifach zu punkten. Die Oberwildenauer sind noch immer ohne eigenen Treffer. Die Wetten laufen, ob der erste Torjubel ausgerechnet gegen den Aufstiegsanwärter aus Schwarzhofen fällig ist.

Nach tollem Saisonstart hat der SVSW Kemnath (14./10 Punkte) zuletzt eine Talfahrt hingelegt. Ein Remis und fünf Niederlagen lautet die Negativbilanz aus den letzten sechs Partien. Im Heimspiel gegen die ambitionierte DJK Ensdorf (4./21) droht neues Ungemach, zumal die beiden Gästetorjäger Dominik (16 Tore) und Sebastian Siebert (10) fast vier Mal so oft getroffen haben wie die gesamte SVSW-Elf (7).

Auf den ersten Blick untadelige Mittelfeldplätze belegen der 1. FC Schwarzenfeld (7./13) und TSV Detag Wernberg (8./13). Doch die Abstiegszone ist nur drei Punkte entfernt. Im direkten Landkreis-Duell der beiden Aufsteiger wird sich entscheiden, wer sich wieder mehr Zukunftssorgen Sorgen machen muss.

Die gleiche Konstellation trifft auf ein Duell knapp 40 Kilometer weiter nordöstlich zu. Die SpVgg Vohenstrauß (9./13) möchte den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen und den Leidensweg der SV Grafenwöhr (11./11) verlängern. Aber Vorsicht: In den letzten drei Spielzeiten gelang den Rot-Weißen gegen Grafenwöhr lediglich ein Sieg bei einem Remis und vier Niederlagen.

Überlebenswichtig war für den SV Kulmain (13./5) zuletzt der erste Saisondreier gegen Luhe-Wildenau. Ob die Drechsler-Truppe daraus neuen Mut schöpft, muss sich im Gastspiel beim Relegationsplatzinhaber und seit fünf Begegnungen sieglosen SC Katzdorf (13./10) zeigen. Im Niemandsland bewegt sich aktuell die SpVgg Pfreimd (6./15). Ein Heimsieg über den SV Hahnbach (12./11) könnte zumindest die Torblianz (11:11) ins Positive drehen.

11. Spieltag

Samstag, 14 Uhr: SpVgg Pfreimd - SV Hahnbach. 16 Uhr: 1. FC Schwarzenfeld - TSV Detag Wernberg, SC Luhe-Wildenau - SV Schwarzhofen. Sonntag, 15 Uhr: SV Sorghof - SV Freudenberg, SVSW Kemnath - DJK Ensdorf, SpVgg Vohenstrauß - SV Grafenwöhr, FV Vilseck - FC Amberg. 15.15 Uhr: SC Katzdorf - SV Kulmain
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