Sound der 70er in der Stadthalle

Die Smokie-Revival-Band heizte dem Erbendorfer Publikum in der Stadthalle ordentlich ein. Bilder: njn (3)

Einfach klasse - das war das Resümee zur Smokie-Revival-Band in der Stadthalle. Dabei hatten die Musiker nicht nur Altbekanntes im Gepäck. Auf einen Hit wartete das begeisterte Publikum ganz besonders - und wurde am Ende für seine Geduld belohnt.

Erbendorf. (njn) Licht und Pyro-Technik ließen ein 70er-Jahre-Gefühl aufkommen. Die Smokie-Revival-Band brachte die richtige Musik mit, und für die Besucher verwandelte sich während des Konzerts der Saal in eine Tanzfläche. Thomas und Gabriele Rucker aus Marktredwitz haben als Veranstalter dafür gesorgt, dass sich manche an diesem Abend wieder wie Jugendliche fühlten. Bevor sich die Musiker aus Mannheim ins Zeug legten, begrüßte Thomas Rucker, Geschäftsführer der Firma Brandschutztechnik Godeck-Rucker in Marktredwitz, die Besucher. Wie er ausführte, habe er mit seiner Ehefrau Gabriele bereits mehrere Erfolgskonzerte in der Region auf die Beine gestellt.

Oldies und Pyrotechnik

Großen Dank sprach Rucker allen örtlichen Firmen aus, die als Sponsoren das Smokie-Konzert ermöglicht hatten. Sein besonderer Dank galt Bürgermeister Hans Donko und Bauamtsleiter Dieter Döppl, die die Vorbereitungen in der Stadthalle tatkräftig unterstützten.

Dann ging es auf der Bühne so richtig los: Frontman Matthias Beringer, Gitarrist Glenn Müller, Bassist Jürgen Riedel, Drummer Armin Scherf sowie nicht zuletzt Keyboarder Anatol Kholodov lieferten ihre Show ab - natürlich ganz nach den Origional-Smokies aus den 1970ern, mit Moderation in Englisch.

Die Musik ging im wahrsten Sinne des Wortes bei den Besuchern durch und durch. Songs wie "Lay back in the Arms of Someone", "Needles and Pins", "Mexican Girl" und die ganze Bandbreite des Smokie-Repertoires kam aus den Lautsprechern und riesengroßen Bassboxen. Das Ganze bei einigen Oldies noch mit Pyrotechnik abgerundet.

Zweieinhalb Stunden Musik

Mehr als zweieinhalb Stunden gaben die Musiker ihr Bestes. Kleinere Pausen überbrückte die Band mit gekonnten Drum-Solos oder Keyboardeinlagen. Selbst Suzi Quatros und Chris Normans Hit "Stumblin In" hatte die Revival-Band mit im Gepäck, natürlich mit zusätzlicher Sängerin.

"Alone in the Park", ein selbst geschriebenes Stück der Band, schlich sich während des Konzerts auch in das Programm hinein, das aber beim Publikum ebenso gut ankam wie die alten Gassenhauer aus den 1970er-Jahren. Die Besucher im Saal nahmen den Rhythmus auf, gingen bei der Musik mit, tanzten und klatschten im Takt. Erst zum Ende kam dann das Stück, auf das alle gewartet haben: "Living next Door to Alice." Der ganze Abend war für die Fans einfach Klasse.
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