Sozialer Kitt für die Gesellschaft

17 Wernberg-Köblitzer wurden beim Ehrenabend der Gemeinde von Bürgermeister Georg Butz (links) für ihr ehrenamtliches Engagement, berufliche und sportliche Leistungen ausgezeichnet. Im Bild die Geehrten. Drei davon waren entschuldigt. Bild: Völkl

Es gab keine dicken Geschenke, sondern einen Gutschein. Doch der war mit einem ehrlichen Danke verbunden. Die Marktgemeinde ehrte Bürger, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen, ebenso Sportler und Wernberg-Köblitzer, die in der Ausbildung Top-Leistungen erzielten.

Wernberg-Köblitz. (cv) "Es gibt Menschen, die sind einfach da", ohne Wenn und Aber, ganz selbstverständlich. Meist sind es Menschen, die einem besonders lieb sind und nahe stehen. Manchmal gibt es aber auch Menschen, die uns besonders wichtig sind, ohne dass uns das selbst so bewusst wird", schickte Bürgermeister Georg Butz in der Feierstunde im Gasthaus Born, die bereits Tradition hat, voraus. Meist erkenne man ihren wahren Wert nämlich erst, "wenn sich eine Lücke auftut." Zu diesen wichtigen Menschen, "die wir vielfach übersehen, gehören die allermeisten Ehrenamtlichen," betonte Butz.

Das Ehrenamt sei die entscheidende Voraussetzung dafür, "dass wir das Leben in unserer Gemeinde positiv beeinflussen können. Mit dem Ehrenamt bleiben wir konkurrenzfähig und anerkannte Partner auf kommunaler Ebene." Zugleich komme dieses Engagement den Bürgern unmittelbar zugute. Ohne das Ehrenamt in Vereinen und anderen Institutionen würden viele gute Dienste entfallen, weil sie von der Kommune nicht geleistet werden können.

Daher solle den Ehrenamtlichen der rote Teppich ausgerollt werden, aber auch denen, die in Schule und Sport glänzen. Neben dem Dank solle auch ins Bewusstsein gerückt werden, "dass es in unserer Gemeinde Menschen gibt, die nicht nur an sich denken".

Anerkennung gelte auch den Leistungen in Schule, Ausbildung und Sport. "Ehrenamt und Leistungsbereitschaft sagen viel über einen Menschen aus". Butz bezeichnete Ehrenamt und Bürgerengagement als Grundsäulen des solidarischen Gemeinwesens: "Wir brauchen sie auch weiterhin dringend als den sozialen Kitt für das Funktionieren unserer Gesellschaft." Der Bürgermeister überreichte den Geehrten, die von Gemeindebürgern vorgeschlagen worden waren, Gutscheine, bevor sie sich ins Ehrenbuch der Gemeinde eintrugen.
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