Spannendes Titelrennen

Als Zweiter und Dritter hinter Spitzenreiter ASV Wunsiedel liegen der TSV Konnersreuth und der FC Tirschenreuth in der Kreisliga Süd zur Winterpause ausgezeichnet im Rennen. Das direkte Aufeinandertreffen entschied der FC in Konnersreuth mit 2:1 für sich. Bild: hho

Der ASV Wunsiedel ist in der Kreisliga Süd seiner Favoritenrolle bisher gerecht geworden und geht als Tabellenführer in die Winterpause. Dicht auf den Fersen sind den Oberfranken zwei Stiftländer Vereine - der TSV Konnersreuth und der FC Tirschenreuth.

Tirschenreuth. (kap) 16 Mal führte der TSV Konnersreuth (2./41 Punkte) die Tabelle der Kreisliga Süd an. Von diesem Höhenflug war auch Trainer Stefan Hamann überrascht. "Damit konnte niemand rechnen. Zielsetzung war aber schon, im vorderen Drittel mitzuspielen", sagt Hamann, der seiner jungen Mannschaft ein dickes Lob zollt. Die Niederlage in Lorenzreuth kurz vor der Winterpause hat die Tabellenführung gekostet. Für Hamann jedoch kein Problem. "Wir werden auch im neuen Jahr versuchen, das Maximale herauszuholen."

Geduld zahlt sich aus

Als Spitzenreiter überwintert der ASV Wunsiedel (1./43). Die Truppe von Trainer Udo Schnurrer wurde damit ihrer Favoritenrolle gerecht und gehört weiterhin zu den heißen Anwärtern auf den Meistertitel. Ähnliches gilt auch für den FC Tirschenreuth (3./39). Der Bezirksliga-Absteiger legte einen holprigen Saisonstart hin, brauchte offensichtlich Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. FC-Manager Günter Popp war jedoch darauf vorbereitet: "Mir war klar, dass es dauern würde, bis die neuformierte junge Mannschaft mit den taktischen Umstellungen von Trainer Marian Vaclavik klarkommt. Die oft gepredigte Geduld hat sich schließlich ausgezahlt." Nun mischen die Kreisstädter um die Titelvergabe kräftig mit. "Der sofortige Wiederaufstieg ist aber kein Muss", nimmt Popp Druck von der Mannschaft. "Sollte sich die Chance ergeben, nehmen wir sie gerne wahr."

In die selbe Kerbe schlägt Sascha Haberkorn, Trainer des SV Mitterteich II (5./37). Auch wenn die Spitze in Sichtweite ist, ärgert er sich über unnötige Punktverluste. "Wir haben gegen vermeintlich leichte Gegner fahrlässig agiert. Dass wir mit den Spitzenteams mithalten können, haben wir außer gegen Konnersreuth bewiesen." Für die Restsaison sei die Mannschaft ehrgeizig genug, das Optimale herauszuholen. "Zu einem möglichen Aufstieg sagen wir nicht nein, aber es besteht kein Druck."

Nach optimalem Saisonstart hat sich der SV Steinmühle (8./31) vor der Winterpause fünf Niederlagen geleistet. Trotz eines breiten Kaders konnten die vielen Verletzten nicht kompensiert werden. "Ausrutscher werden in der heuer starken und ausgeglichenen Liga sofort bestraft", sagt Trainer Thorsten Meier.

Die restlichen Vereine aus dem Stiftland kämpfen um den Klassenerhalt. Allen voran der SC Mähring (15./15.), der SV Griesbach (14./19) und der TSV Waldershof (13./20). Das Trio wird mächtig Gas geben müssen, um die Liga zu erhalten. Etwas besser stehen Aufsteiger ATSV Tirschenreuth (11./24) und die Sportfreunde Kondrau (12./23) da.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.