Spannung im Stadtderby

Gratulation dem Meister TuS/WE Hirschau. Nun sind in der Kreisklasse Ost noch zwei unterschiedliche Dinge zu klären.

Weiden. (fz) Wer spielt in der Relegation um den Auf- und Abstieg? Bei zwei Punkten Vorsprung hat die Reserve der SpVgg Vohenstrauß alle Trümpfe in der Hand, allerdings im Stadtderby mit dem SV Altenstadt/Voh. einen Gegner, der dem Stadtrivalen die Suppe versalzen möchte. In die Abstiegsrelegation kommen entweder der SV Pfrentsch (24) oder die SpVgg Pirk (22).

SV Pfrentsch       So. 15.00       FC Weiden-Ost II
Nach der Klatsche beim Meister bleibt es weiter eng für den SV. "Hirschau war nicht unser Maßstab", sagt Stefan Preßl und der Gast am Sonntag hängt die Messlatte auch nicht viel tiefer. Wenn das Team von Günther Kneißl als Außenseiter einen Punkt holen würde, wäre man froh. Zudem hofft der SV, dass Nachbar Eslarn ein bisschen Schützenhilfe in Pirk leistet. Erich Hruska ist noch gesperrt. Der Gast hat in der entscheidenden Phase ein großes Problem. Die Verletzten geben sich die Klinke in die Hand. Aber trotz der Personalsorgen, Oppitz und Heisig werden auch noch fehlen, hat der FC gegen Vohenstrauß bewiesen, dass er unberechenbar ist. Für den Trainer zählt nur ein Sieg um auf Vohenstrauß weiter Druck auszuüben.

SpVgg Pirk       So. 15.00       TSV Eslarn
Bei der SpVgg wurde es nichts mit dem erhofften Teilerfolg in Altenstadt/Voh. Nun zählt nur ein Sieg, um der Relegation doch noch entgehen zu können. Hinter fünf Stammspielern stehen jedoch dicke Fragezeichen wegen Verletzung. Nun heißt es, Ärmel hochzukrempeln. Da müssen Spieler der zweiten Reihe die Kastanien aus dem Feuer holen. Nach dem klaren Sieg letztes Wochenende fährt das Gästeteam um Trainer Markus Karl angesichts der Tatsache, dass man die letzten drei Spiele zu Null gespielt hat, mit Selbstvertrauen nach Pirk. Wenn sein Team das ein viertes Mal schafft, dann ist Karl zufrieden.

SpVgg Vohenstrauß II       So. 15.00       SV Altenstadt/Voh.
Von einem "schlechten Spiel" bei den Ostlern spricht SpVgg-Abteilungsleiter Gerald Grosser. Er erwartet zum Stadtderby einen motivierten Gegner, der sich für die 2:5-Vorrundenniederlage revanchieren will. "Da müssen wir schon eine Schippe drauf legen, um den benötigten Sieg zu Hause einzufahren." Der Gast war in den letzten drei Spielen siegreich. "Gerade zur richtigen Zeit", freut sich Trainer Hans Schmucker. Niemand hätte dem SVA als Aufsteiger zwei Spieltage vor Schluss Platz fünf zugetraut. "Den versuchen wir zu halten", sagt Schmucker. Für Sonntag kündigt er einen interessanten Schlagabtausch auf sportlicher Basis an.

TSV Püchersreuth       So. 15.00       SV Floß
Im letzten Heimspiel steht für den TSV das Derby an. Eine Gelegenheit für Trainer Harald Kallmeier, dass sich das Team anständig aus der Kreisklasse verabschiedet. Der Gast liebäugelt noch mit Platz zwei angesichts von zwei Punkten Rückstand. "Wir sind verurteilt zum Gewinnen", sagt SV-Trainer Michael Nordgauer. Ohne Blick auf den Tabellenplatz warnt Norgauer vor dem Derby. In solchen Situationen sind schon andere gestrauchelt. Torwart Gerber fällt aus, für ihn steht Stefan Weig zwischen den Pfosten.

SV Störnstein       So. 15.00       DJK Weiden
In Waldthurn ließ sich der SV letzten Sonntag mit 0:6 abwatschen und genauso auch im Hinspiel bei der DJK. Die unterirdische Leistung von Waldthurn kann man nicht mehr revidieren, zumindest aber die Hinspielschlappe bei der DJK. Trainer Pianka fordert, im letzten Heimspiel mehr zu zeigen. Beim Gast analysiert Trainer Markus Tusek sachlich, dass ihm im Offensivbereich seit Wochen wichtige Leute fehlen und darum herrsche Torflaute. Das zeigte sich auch letzten Sonntag. Gerade das Match beim Tabellennachbarn wäre für die DJK nochmals eine Möglichkeit, eine Duftmarke zu setzen.

SV Etzenricht II       So. 15.00       FSV Waldthurn
Beim SV ist nach dem Abstieg die Planung für die nächste Saison angelaufen. Dennoch trotz will die Reserve versuchen, nochmals ein gutes Spiel zu zeigen. Die Personallage ist weiter angespannt. Wurmitzer könnte wieder dabei sein. Nach drei Siegen in Serie ist für FSV-Trainer Stefan Grünauer das bestätigt, was ihm schon immer klar war. Wenn keine Verletzten und die Studenten da sind, kann man durchaus oben in der Klasse mitspielen. Trotzdem muss an der Breite des Kaders noch gearbeitet werden, weil das Leistungsgefälle weit auseinander klafft. Grünauer will auf jeden Fall die drei Punkte in Etzenricht mitnehmen.

TuS/WE Hirschau       So. 15.00       DJK Neukirchen/Chr.
Der Meister ist gewillt, den Zuschauern im letzten Heimspiel noch einmal einen solch fulminanten Auftritt wie letzten Sonntag gegen Pfrentsch zu zeigen. Das soll die erste Freude für die Zuschauer sein und als zweite Belohnung werden 1000 Liter Freibier an die Fans ausgeschenkt. Hoffentlich entpuppen sich die Neukirchner da nicht als Stimmungskiller. Im Vorfeld sieht es nicht danach aus, wenn man mit Trainer Hans-Jürgen Mühling spricht. Man hat noch zwei "Auslaufspiele" und die will man einigermaßen angenehm gestalten. Gleißner ist wieder mit dabei.
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