SPD-Bürgermeister informieren sich bei der Eschenbacher Polizei
Ruhigeres Jahr für die Inspektion

Inspektionschef Rainer Striegl (rechts) und Stellvertreter Werner Stopfer informierten über die Sicherheit im Vierstädtedreieck. Bild: rn
Den Besuch von drei Bürgermeistern wertete Inspektionschef Reiner Striegl als Bestätigung der Arbeit der Eschenbacher Polizei. Mit seinem Stellvertreter Werner Stopfer empfing er die Bürgermeister Peter Lehr (Eschenbach), Werner Walberer (Pressath) und Jürgen Kürzinger (Kirchenthumbach).

Striegl berichtete, dass es im Inspektionsbereich ruhiger geworden sei. Das gelte auch am Netzaberg, wo die Militärpolizei stark vertreten sei. Traurig stimmen sechs Verkehrstote. Nach den Brandanschlägen in Franken unterliegen die potenziellen Asylbewerberunterkünfte "ständiger Kontrolle", versicherte Striegl.

Allerdings habe die Polizei mit Rechtsradikalen wenig Probleme. Positiv wertet der Polizeichef die kommunale Parküberwachung in Pressath und auch die Tempomessgeräte. Auch die Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten und Feuerwehr laufe gut.

Zunehmend Schwierigkeiten machen Drogen in der Region. Werner Stopfer berichtete von Crystal-Abhängigen, von "hochgefährlichen Kräutermischungen" und Rauschmitteln aus Reinigungssubstanzen. Er bot Informationsveranstaltungen bei Verbänden und Organisationen an. Das Inspektionsgebäude wurde 2014 für 240 000 Euro energetisch saniert. Allerdings gebe es weiterhin Bedarf: Nicht mehr den Ansprüchen gerecht werden die alten Toilettenanlagen, abgescheuerte Fußböden und überkommene Türen. Obwohl das Staatliche Bauamt eine Sanierung frühestens 2025 versprach, erhofft sich Striegl schnelle Verbesserungen.
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