SPD-Kreisräte und Bürgermeister informieren sich in Latsch über den Einsatz von "Christoph 80"
Schon über 5000 Mal in der Luft

Neustadt/Latsch. (gt) In die Luft abheben konnte die SPD-Kreistagsfraktion zwar nicht, aber Rettungsassistent Christian Pecher von der DRF-Luftrettungsstation Weiden gab den roten Kreisräten sowie Bürgermeistern und Fraktionsbeirat interessante Einblicke.

Genau eine Minute vor der Führung traf der Helikopter von einem Einsatzflug nach Regensburg in Latsch ein. "18 Ärzte des Klinikums Weiden und Amberg, drei Piloten und sechs Rettungsassistenten versehen Dienst", erläuterte Pecher. Alle Rettungsassistenten seien auch bei der ILS tätig. "Wir sind beim Flug Assistenten für den Piloten und dann für den Arzt beim Einsatz" beschrieb Pecher die Aufgabe. "Christoph 80" verfügt über eine Ausstattung fast wie eine Intensivstation. Einsatzgebiet ist der Umkreis von 60 Kilometern. 2015 gab es 1180 Primäreinsätze. Seit dem Start am 1. April 2011 sind es bereits über 5000 Rettungseinsätze.

Aber auch von Problemen mit Nebel und Vereisung im Winter wusste Pecher. Die Einsätze werden von der Tageszeit bestimmt. Derzeit ist dies von 6.30 bis 17 Uhr möglich. Abgerechnet werde mit den Krankenkassen nach Flugminuten. Sehr oft habe sich bei den Einsätzen die Bezeichnung "rettender Engel" für den "Christoph 80" bewahrheitet.

"Wir sind bestens versorgt und bei de DRF-Luftrettungsstation Weiden in besten Händen", lautete das Fazit des Fraktionsbesuches.
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