SPD-Landtagsfraktion rückt beim Sozialempfang in Floß das Ehrenamt in den Blickpunkt
Bezahlung geht nicht, Wertschätzung schon

Das Ehrenamt nicht als Selbstverständlichkeit hinnehmen, auch darum ging es der Landtagsabgeordneten Doris Rauscher. Die vielen Freiwilligen erbrächten vielmehr hervorragende Leistungen für die Allgemeinheit. Bild: nm
Floß. (nm) Der Sozialstaat ist kein Selbstläufer. Unverzichtbar bleibt neben der hauptamtlichen Arbeit das ehrenamtliche Engagement in Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Selbsthilfegruppen. Die SPD-Fraktion im Landtag würdigte die Leistungen beim Sozialempfang für den Bereich der nördlichen Oberpfalz.

100 Gäste

In der Flosser Mehrzweckhalle beleuchtete MdL Annette Karl am Freitagabend den vielfältigen Einsatz von Männern und Frauen für das Wohl der Mitmenschen: "Die soziale Infrastruktur entscheidet, ob sich jemand wohl und geborgen fühlt. Ohne ehrenamtliche Helfer würde vieles nicht funktionieren. Ich bin froh, dass wir heute so vielen Menschen einmal Danke sagen können."

"Ihr Engagement zeichnet Sie aus", rief der Flosser Bürgermeister Günter Stich den Hundert Männern und Frauen zu. Intensiv setzte sich Doris Rauscher aus Ebersberg mit dem Ehrenamt und den dahinterstehenden Menschen auseinander. In Bayern sind es 3,8 Millionen. Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion hatte als Schwerpunktthemen den Zustrom der Asylbewerber, den demografischen Wandel und die Zukunft des Ehrenamtes gewählt. Nachgedacht werden sollte über ein Ehrenamtsgesetz: "Dabei geht es nicht um eine Entlohnung, die wäre gar nicht möglich, sondern vielmehr um einzelne Bausteine. Finanzielle Vergünstigungen gehören auch dazu. Ganz oben steht aber die ideelle Wertschätzung aller für die Menschen, die enorm viel für unsere Gesellschaft tun", sagte die Parlamentarierin,
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