SPD-Stadträte wollen den Wunsch der Nitzlbucher Bürger nach einem Dorfplatz schneller ...
Nicht bis zur Flurneuordnung 2018 warten

Der Dorfplatz in Gunzendorf ist fertig, für Ranzenthal und Zogenreuth liegen schon Pläne vor. Jetzt wünscht sich auch Nitzlbuch eine neue Mitte. Die SPD-Fraktion im Auerbacher Stadtrat traf sich vor Ort mit Anwohnern, um ihre Vorstellungen zu erfahren.

Aus der Fläche neben dem Löschteich soll ein Mulitfunktions-Dorfplatz werden. Verschiedene Varianten wurden von den Bürgern bereits planerisch entwickelt. Im September gab es darüber ein Gespräch mit Bürgermeister Joachim Neuß.

Er verwies damals auf das geplante Flurneuordnungsverfahren. Es böte eine Möglichkeit, mit entsprechenden Zuschüssen eine Dorferneuerung in Nitzlbuch anzupacken. "Diese Überlegung ist nachvollziehbar und mit Blick auf die Kosten wohl auch sinnvoll", meinten die SPD-Vertreter dazu. Sie wollen einen Antrag an die Stadt stellen, um das Anliegen der Anwohner in Nitzlbuch schneller voranzubringen. Das Flurneuordnungsverfahren kann nämlich frühestens 2018 beginnen und ist mit einer Dauer von 15 Jahren veranschlagt.

Hans-Peter Schmucker vom Amt für Ländliche Entwicklung hatte bei der Übergabe des Dorfplatzes in Gunzendorf die Aussichten weiterer Maßnahmen insgesamt zurückhaltend beurteilt. Das hänge mit den verminderten Fördermitteln zusammen. Dr. Edmund Goß und seine Fraktionskollegen haben nun einen Antrag an die Stadt gestellt, einen Landschaftsarchitekten einzuschalten, der die Umgestaltung des Platzes plant und ihre Kosten schätzt. Die Ideen der Nitzlbucher Bürger sollten mit einfließen.

Dringend notwendig erscheint der SPD außerdem die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs Rosenhofer und Von-Ketteler-Straße am Siechen. Verbessert werden müsse dort die Verkehrssituation. Die Geschwindigkeit in der Rosenhofer Straße liege sowohl stadteinwärts als auch in der Gegenrichtung oft zu hoch. Weiter gehe es um eine bessere Übersicht beim Linksabbiegen von der Rosenhofer Straße kommend.

Die Rechts-vor-Links-Regelung an dieser Stelle müsse klarer erkennbar werden, fordert die SPD. Sie macht sich außerdem für eine optische Aufwertung der Kreuzung durch eine Bepflanzung stark. Bisher sehe man dort eine riesige Teerfläche. Die Verwaltung solle beauftragt werden, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden eine entsprechende Planung zu erstellen.
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