Speichersdorf.
Zur WM nur vor die Haustüre

Tochter Lara Dittrich (rechts) und Mama Birgit Grubert (links) im Fachgespräch mit Schiedsrichter Walter Peter (Mitte). Die fesselnden Spiele lassen die beiden Fans nur kurz vor der Halle verweilen. Bild: hia
(hia) 11.25 Uhr: schnell eine Tasse Kaffee und eine Käsesemmel. Viel Zeit für eine Pause wollen sich Lara Dittrich und Birgit Grubert nicht gönnen. In der Halle laufen die Spiele der U18-Weltmeisterschaft, und die Sportkeglerinnen des TSV Eintracht Bamberg wollen möglichst wenig verpassen. Ihre Kegel-Begeisterung hat sie nach Speichersdorf geführt. Schon vor Monaten haben sie die Tickets geordert. "Wenn wir die WM vor der Haustüre haben, müssen wir die Chance nutzen", so Grubert. Es ist für beide das erste Mal, dass sie bei einer Weltmeisterschaft dabei sein können.

Für zehn Minuten haben sie sich nach den ersten zweieinhalb Stunden für ein Frühstück ausgeklinkt. Aber auch im Foyer ist die Stimmung spürbar, sind die Anfeuerungsrufe hörbar. Die Ränge sind nahezu voll. Von der Stimmung möchten Mutter und Tochter so viel wie möglich mitnehmen.

Zeit können sich beide nur an diesem Samstag nehmen. "Familie, Beruf und eigenes Ehrenamt lassen nicht mehr zu", bedauert Dittrich. Leider auch nicht für den Ort Speichersdorf und die Region. Zumindest für den Wettkampf an diesem Samstag passen Tag und Ort, weil sich beide in Speichersdorf in der Mitte treffen konnten. Die 52-jährige Finanzbeamtin reiste aus Bamberg an, die 18-jährige Tochter aus Weiden von der Design-Akademie. Am späten Nachmittag geht es zurück, mit vielen Eindrücken von der WM-Stimmung im Gepäck.
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