Spende aus der KF-Kleidersammlung für Projekt
Doppelt guter Zweck

Werner Weindler, Vorsitzender der Kolpingfamilie Nittenau, übergab an Präses Stefan Wissel eine Spende aus dem Erlös der Kolping-Kleiderkammer Nittenau für das Projekt Kolping-Wohnen. Bild: Schieder
Die Kleiderkammer der Kolpingfamilie Nittenau erfährt seit ihrer Eröffnung vor einem Jahr einen regen Zuspruch. Ordnung im Kleiderschrank schaffen ist oft mit Wehmut verbunden. So manches gute Stück wurde einige Zeit nicht mehr getragen, aber zum Wegwerfen ist es trotzdem viel zu schade. Und so bietet die Kleiderkammer die Möglichkeit, die tragbaren Sachen für einen guten Zweck wegzugeben.

Dies geschieht in doppelter Hinsicht. Menschen mit knappem Budget für Kleidung können hier kostengünstig das erwerben, was sie brauchen. Der Erlös daraus wird einem kirchlichen oder sonstigen sozialen Zweck zugeführt. Insgesamt sind es bereits 6500 Euro, die bisher gespendet wurden, sagt Werner Weindler, Vorsitzender der Kolpingfamilie Nittenau. Bei der Bezirksversammlung in Bruck übergab er an Kolpingpräses Stefan Wissel vom Diözesanverband des Kolpingwerkes Regensburg 1500 Euro, zugunsten des Projekts "Kolpingwohnen".

Das Kolpinghaus Regensburg beherbergt junge Leute zwischen 15 und 21 Jahren, die eine Ausbildung, ein Studium absolvieren, eine Schule besuchen oder ein Praktikum machen und wegen der großen Entfernung nach Hause nicht pendeln können. Sie benötigen daher eine kostengünstige Unterkunft. Die Kosten für die Sanierung des Haupthauses in Regensburg betragen etwa 3,5 Millionen Euro.
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