Spiel hat keinen Sieger verdient

Fast schon traditionell fielen im Derby zwischen dem SC Ettmannsdorf und dem ASV Burglengenfeld keine Tore. Dennoch war es kein langweiliges Match.

(aho) In vier gemeinsamen Landesligatreffen zwischen dem SC Ettmannsdorf und dem ASV Burglengenfeld endeten drei Duelle torlos. Einmal schaffte der ASV einen 1:0-Heimsieg. Die Partie am Samstag war geprägt von gegenseitigem Respekt, viel läuferischem Einsatz und Spannung bis zur letzten Minute.

Beide Trainer waren sich hinterher einig: das Spiel hatte keinen Sieger verdient. Anders als in der Vorrunde plagten dieses Mal den Ettmannsdorfer Trainer große Personalsorgen. Zu den zahlreichen Ausfällen der letzten Wochen kam kurzfristig auch der Abwehrorganisator Florian Tausendpfund dazu. Die Mannschaft, die auf dem Feld stand, zeigte dennoch eine starke Leistung, was Timo Studtrucker besonders hervorhob: "Ich bin stolz auf meine Jungs, denn sie haben dem Favoriten jederzeit Paroli geboten." In der Tat hatte der SCE das Geschehen bis auf wenige Ausnahmen kurz vor der Pause oder in der letzten Viertelstunde sicher im Griff.

In Bestbesetzung

Burglengenfeld war in Bestbesetzung angetreten, doch davon ließ sich die Heimelf nicht beeindruckend. Sie ergriff vom Anpfiff weg die Initiative, zeigte ein gutes Kombinationsspiel, fand aber den Weg zum gegnerischen Gehäuse nicht. Verantwortlich dafür war die sichere Defensive des ASV, die 20 Meter vor dem eigenen Tor einen Abwehrriegel aufgebaut hatte, der nur schwer zu durchdringen war. Ähnlich verlief das Geschehen auf der Gegenseite. Hier dirigierte Erkan Kara seine Nebenleute gewohnt souverän. Nur selten musste Christian Zitzl zwischen den Pfosten rettend eingreifen.

Schon frühzeitig ergaben sich erste Chancen für den SCE. So durch Erkan Kara, der eine Solfrank-Flanke über die Latte köpfte. Oder durch Philipp Rettig, der aus halblinker Position verzog. In der 14. Minute schien die Führung für die Gastgeber fällig zu sein, doch André Klahn scheiterte aus kurzer Distanz freistehend an Torwart Marco Epifani, der per Fußabwehr klärte. Das Spiel blieb weiterhin offen und sehenswert. Zehn Minuten vor der Pause kam Benjamin Epifani zum Schuss, aber Christian Zitzl wehrte zur Ecke ab.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig. Der SC Ettmannsdorf wollte den entscheidenden Treffer, konnte sich jedoch nie zu sicher fühlen, weil der Gegner für seine schnellen Vorstöße bekannt ist. Hoch kochten die Emotionen in der 58. Minute, als der schnelle André Klahn auf und davon lief und von den Beinen geholt wurde, der SR es aber bei einer Verwarnung für den Burglengenfelder Abwehrspieler beließ. Bemerkenswert war der Antritt von André Klahn in der 64. Minute, als dieser fast über den gesamten Platz lief, die Seite wechselte, dann aber an Marco Epifani scheiterte.

Die Kräfte lassen nach

In der letzten Viertelstunde ließ beim SCE die Kraft nach. Der ASV hatte nun die Vorteile auf seiner Seite. Christian Zitzl musste sich gegen Patrick Schleicher ganz lang machen, um Schlimmeres zu verhindern. Wenig später stand Benjamin Epifani drei Meter vor dem Ettmannsdorfer Tor völlig frei, den Querpass von der rechten Seite konnte er nicht unter Kontrolle bringen. In dieser Szene hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite. Am Ende blieb es beim torlosen Remis.
Weitere Beiträge zu den Themen: Ettmannsdorf (430)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.