Spielbetrieb kommt in Sichtweite

Die Generalsanierung der Mehrzweckhalle biegt auf die Zielgerade ein. Der Marktrat nahm am Mittwoch den Sachstandsbericht zur Kenntnis. Bislang sind 850 000 Euro Baukosten abgerechnet. Zu Beginn der Sitzung stand jedoch der Begriff "Provokation" im Mittelpunkt.

Grünen-Marktrat Manfred Pfauntsch ergriff vor Eintritt in die Tagesordnung das Wort und monierte "den Sitzungstag Mittwoch", der wieder einmal kurzfristig angesetzt worden sei. Dem Beschluss des Gremiums zu Beginn der Legislaturperiode werde nicht Rechnung getragen. "Das ist eine Provokation. Wenn das nicht regelkonform abläuft, nehmen die Grünen nicht mehr an den Sitzungen teil", drohte Pfauntsch.

Zu "70 Prozent"

Bürgermeister Hans Frankl (FW) wandte sich entschieden gegen den Vorwurf der Provokation. Die Sitzungstermine seien auch von anderen zeitlichen Faktoren abhängig. Am Mittwoch fehlten MdL Joachim Hanisch (FW) und Rudi Sommer (Grüne) entschuldigt. Einen detaillierten Baustandsbericht zur Sanierung der Mehrzweckhalle im Freizeitzentrum gab Diplom-Ingenieur Christian Gruber vom Architekturbüro Hottner. Demnach sind der Innenausbau mit Elektroinstallation und Lüftungsanlage nahezu abgeschlossen, die Umkleiden und die Halle ist zu "70 Prozent" erledigt. Parallel dazu werden die Räume für die Blaskapelle zügig neugestaltet. Gruber avisierte Weihnachten als Termin für die Fertigstellung, "vorausgesetzt alles läuft nach Plan". Dieser Punkt interessierte vor allem Gerd Habermeier (SPD). Die Vereine wollten wissen, wann sie den Spielbetrieb in der Halle wieder aufnehmen könnten.

Laut Brandschutzvorgaben darf die Halle bei Veranstaltungen maximal 725 Gästen Platz bieten. Mit Tischen dürfte es die Hälfte sein. Die Gremiumsmitglieder nahmen die Bemusterung der Tische und Stühle zur Beschaffung vor. Neue Sitzmöbel soll nach Vorschlag von Anton Hartl (FW) auch der gastronomische Bereich erhalten. Die Proberäume der Blaskapelle werden mit einem Linoleum-Boden statt Parkett ausgestattet.

Infos an der Grenze

Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde die Bemusterung und Auswahl der Stühle sowie Bühnenelemente für Veranstaltungen unter der angebauten Überdachung an der Ostseite. Diese Maßnahme firmiert unter der Kulturoffensive des Marktes und fällt in die Leader-Förderung. Vertagt wurde der Grünen-Antrag auf Gründung einer Arbeitsgruppe "Ortskern Bruck". Hierzu soll eine Fahrt in den östlichen Landkreis mit Information in den Grenzkommunen Aufschluss bringen.

Der Vergrößerung des Norma-Lebensmittelmarktes im Mischgebiet steht nichts mehr im Wege. Gegen die sechs Stimmen der CSU wurde nach dem Beitritt zum Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz die Verbandssatzung gebilligt. Der nicht ausgebaute öffentliche Feld- und Waldweg "Sulzmühle" wird auf Antrag von Helmut Matschi umbenannt. Die Bezeichnung lautet künftig "Am Flugplatz".
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