Spitze verwaist

Für den Vorsitz bei der Arbeiterwohlfahrt vermag sich im Moment niemand so recht zu begeistern. Nach einer gescheiterten Neuwahl lässt sich der Ortsverein Neukirchen-Etzelwang jetzt erst einmal Zeit, bevor er einen weiteren Anlauf startet.

Auf ein turbulentes 2014 blickte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Neukirchen-Etzelwang bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Dorn zurück. Schriftführerin Ute Höhlein bedauerte den Rückzug von Julika Höck vom Vorsitz und ihren Austritt aus der Arbeiterwohlfahrt. Vorstand und Mitglieder seien mit ihrer Arbeit und ihren Ideen zufrieden gewesen. Trotz dieser Probleme gab es ein Sommerfest, ein Gansessen, die Weihnachtsfeier und die monatlichen Mitgliedertreffen.

2. Vorsitzende Hannelore Steger freute sich über die Altbürgermeister und Ehrenbürger Konrad Adelmann unter den Anwesenden. Kassier Christian Beyer bilanzierte einen bescheidenen Überschuss. Er komme unter anderem durch die regelmäßigen Einkaufsfahrten zustande, die Gerda Olk und Helge Miels organisierten. Den Mitgliedern, die sich bei der Jahressammlung der Arbeiterwohlfahrt organisierten, zollte er Respekt für das erzielte Ergebnis.

Gerda Olk berichtete über die Busfahrten. "Wenn nicht jedes Mal so viele Gäste aus Sulzbach-Rosenberg mitfahren würden, könnten diese Ausflüge nicht rentabel durchgeführt werden", stellte sie fest. Wegen des großen Interesses werden die Fahrten jetzt monatlich angeboten.

Dank sagte Ute Höhlein den Freunden der Arbeiterwohlfahrt für ihr finanzielles Engagement. Sie versetzten sie in die Lage, in der Weihnachtszeit den Kindergärten Neukirchen, Etzelwang und Weigendorf Geldspenden für zusätzliche Anschaffungen zu überreichen und bedürftige Mitbürger zu beschenken.

Anschließend standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Es gelang nicht, ein Mitglied für den Posten des Vorsitzenden zu begeistern. Nach einigen vergeblichen Vorschlägen regte Ute Höhlein an, bis zur satzungsgemäßen Neuwahl 2017 dessen Aufgaben auf alle anderen Vorstandsmitglieder aufzuteilen. Die Versammlung stimmte zu.
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