Spitzenduo weiter im Gleichschritt

Philipp Horn hatte allen Grund zum Jubeln. Der Reuther traf zwei Mal beim 5:1-Sieg gegen den VfB Mantel. Bild: Eger

Von wegen Sensation: Der SV Parkstein (11./12) war beim FC Tremmersdorf (1./33) weit davon entfernt, eine Riesenüberraschung zu landen. Statt wie zunächst gemeldet, mit 5:0 zu gewinnen, unterlag die Elf vom Basaltkegel standesgemäß mit dem genannten Ergebnis.

Weiden. (af) An der Tabellenspitze bleibt somit alles beim Alten: Der FC Tremmersdorf führt gemeinsam mit dem punktgleichen TSV Reuth (2./33), der den VfB Mantel (6./17) mit 5:1 geschlagen nach Hause schickte, das Feld an. Nach dem 3:2-Erfolg beim FC Vorbach (8./14) liegt der ASV Haidenaab (3./25) auf Platz drei weiter acht Zähler hinter dem Führungsduo. Wieder Hoffnung schöpfen die Kellerkinder: Mit dem überraschenden 4:1-Sieg über den SV Kulmain II (5./18) stellte Schlusslicht TSV Pressath (14./8) den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen her. Gleiches gilt für den TSV Kastl (13./9), der ebenso unerwartet den SV Riglasreuth (4./18) aufs Kreuz legte.

TSV Reuth       5:1 (1:1)       VfB Mantel
Tore: 0:1 (31.) Stefan Prölß, 1:1 (45.) Sebastian Schieder, 2:1 (49.) Fabian Quast, 3:1 (51.) Philipp Horn, 4:1 (52.) Michael Bachmeier, 5:1 (55.) Philipp Horn - SR: Ernst Eschenbecher (Marktredwitz) - Zuschauer: 110

(ang) In einer eher zähen ersten Spielhälfte gingen die Gäste nach einem Fauxpas von Torwart Lukas Köllner völlig überraschend in Führung, just in dem Moment, als unmittelbar vorher Fabian Quast am Pfosten scheiterte. Der Rückstand brachte die Heimelf kurzzeitig total aus dem Konzept und der Reuther Keeper konnte seinen Fehler mehr als einmal gutmachen. Einen schnellen Gegenstoß schloss Sebastian Schieder mit dem Pausenpfiff überlegt zum Ausgleich ab. Mit Kirchweih-Doping schienen die Reuther aus der Kabine gekommen zu sein. Binnen weniger Minuten kamen die Abwehrbemühungen der Gäste vollkommen ins Wanken. Im Lewandowski-Takt machte die Heimelf alles klar und hätte bei mehr Konzentration sogar noch deutlich nachlegen können. In den letzten 25 Minuten machte der TSV Reuth nur noch das Nötigste.

FC Vorbach       2:3 (0:2)       ASV Haidenaab
Tore: 0:1 (22.) Lucas Dötterl, 0:2 (42./Elfmeter) Christian Küffner, 0:3 (57./Eigentor), 1:3 Nico Biersack (66./Elfmeter), 2:3 Nico Biersack (69./Elfmeter) - SR: Patrick Rossow - Zuschauer: 150 - Rot: (40. ) Johannes Rumsauer (FC) - Gelb-Rot: (90.+1) Daniel Radke (FC)

(stk) Es war ein Spiel zweier gleichstarker Mannschaften. In der 22. Minute lief ein Gästespieler nach einem Abwehrfehler alleine auf Torwart Rumsauer zu und verwandelte sicher zum 0:1. Die Heimmannschaft war keineswegs verunsichert und erspielte sich immer wieder Chancen. In der 40. Minute dann der nächste Fehler in der heimischen Deckung: Torwart Rumsauer versuchte zu klären, konnte den Gegner jedoch nur mit einem Foul stoppen. Die Konsequenz: Elfmeter und Rote Karte. Christian Küffner verwandelte sicher zum 0:2. Nach der Halbzeit war zunächst kein Aufbäumen des FCV zu sehen. In der 57. Minute erhielten die Gäste nach einem Foul in der Nähe der Eckfahne einen Freistoß zugesprochen. Dieser führte zum 0:3 durch ein Eigentor. Nico Biersack verwandelte einen Handelfmeter zum 1:3. Nur drei Minuten später gab es nach einem Foul im Gästestrafraum den zweiten Elfmeter für den FC. Auch diesen verwandelte Nico Biersack sicher. Jetzt wurde es nochmal spannend. Die Heimelf drückte auf den Ausgleich, doch eine richtige Torchance sprang für die Vorbacher nicht mehr heraus.

TSV Krummennaab       1:1 (1:1)       SV Immenreuth
Tore: 0:1 (17.) Florian Stelzl, 1:1 (45.) Michael Kaiser - SR: Anton Dötsch (FC Tremmersdorf) - Zuschauer: 50

(kap) Unterm Strich geht die Punkteteilung in Ordnung. Den ersten Abschnitt bestimmten klar die Gäste. Über einen möglichen 0:3-Rückstand hätten sich die Hausherren nicht beschweren können. So nutzte lediglich Florian Stelzl eine von vielen Möglichkeiten zur Führung. Völlig überraschend gelang Michael Kaiser kurz vor der Pause mit einem direkt verwandelten Freistoß der Ausgleich. Nach dem Wechsel bekam die Heimelf das Spiel gegen einen stark abbauenden Gegner besser in den Griff. Zwingende Torchancen jedoch blieben Mangelware. Das Remis hilft keinem der beiden Mannschaften entscheidend weiter.

TSV Pressath       4:1 (3:1)       SV Kulmain II
Tore: 1:0 (2.) Fabian Waldmann, 2:0 (4.) Daniel Egerer, 2:1 (16.) Michael Sollfrank, 3:1 (22.) Daniel Egerer, 4:1 (75.) Fabian Waldmann - SR: Karl-Heinz Klein sen. (Weiden) - Zuschauer: 75

(ffz) Bereits in der 2. Minute hielt SV-Torwart Reger einen scharfen Freistoß von Egerer nicht fest und Waldmann staubte zur Führung ab. Zwei Minuten später schaffte Egerer selbst, wiederum durch eine Freistoßgranate, das 2:0 aus 25 Metern. Ein schöner Spielzug führte zum Anschlusstreffer der Gäste durch Sollfrank. Mit einem weiteren Freistoßtor, dieses Mal durch einen gefühlvollen Heber, stellte Egerer den alten Abstand wieder her. Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte gehörten den Gästen, dann kam Pressath wieder ins Spiel. Der kampfstarke Baller eroberte sich immer wieder Bälle und schaffte mit seinen Flanken von rechts für Gefahr. Einen sauberen Spielzug über Rauch und Pfleger vollendete Waldmann aus kurzer Entfernung zum Endstand. Die Pressather standen gleich vier Mal vor dem gegnerischen Torwart, ohne einen Treffer zu markieren. Das ist noch der wunde Punkt der Gastgeber.

SC Schwarzenbach       2:2 (1:1)       SpVgg W'eschenbach
Tore: 1:0 (3.) Christian Stahl, 1:1 (17.) Martin Braungart, 1:2 (64.) Vitezslav Iwaschenkow, 2:2 (70.) Tobias Schäffler - SR: Klaus Seidl - Zuschauer: 95 - Gelb-Rot: (73.) Ceyhun Uludaq (SpVgg), (90.+2) Vitezslav Iwaschenkow

Der SC Schwarzenbach legte los wie die Feuerwehr und ging durch Christian Stahl früh in Führung. Im Laufe der ersten Halbzeit verlor der SC immer mehr die Dominanz im Mittelfeld. Wie aus dem Nichts fiel das 1:1. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Braungart den Ball ins Tor. Nach dem Wechsel bestimmte der SC wieder die Partie. Die Partie wurde härter. Latte und Pfosten retteten die SpVgg mehrmals vor einen Rückstand. Nach einem Freistoß brachte Iwaschenkow seine Farben nach einem Freistoß mit 2:1 in Front (64.). In der 69 Minute fiel der verdiente Ausgleich. Tobias Schäffler versenkte einen Freistoß aus gut 20 Metern ins Eck. Gleich danach musste der erste Windischeschenbacher nach mehreren Unsportlichkeiten den Platz verlassen. Danach sahen die hart einsteigenden Gäste kein Land mehr, aber die Heimelf vergab beste Chancen. In der Nachspielzeit sah ein weiterer Gästespieler Gelb-Rot.

SV Riglasreuth       2:3 (1:2)       TSV Kastl
Tore: 1:0 (4.) Florian Ritter, 1:1 (30.) Daniel Kausler, 1:2 (33.) Alexander Stich, 1:3 (49.) Alexander Stich, 2:3 (80.) Andreas Dürrschmidt - SR: Ludwig Schreml - Zuschauer: 90

(baj) In den ersten 20 Minuten dominierte der SV Riglasreuth. Mit viel Druck und sicherem Kombinationsspiel ließ man die Gäste überhaupt nicht ins Spiel kommen. Bereits nach vier Minuten brachte Florian Ritter nach einem Doppelpass im Strafraum mit Gabriel Heinl die Heimmannschaft in Führung. Nur wenig später steckte erneut Gabriel Heinl auf Dominik Müller durch, der jedoch am Aluminium scheiterte. Dann gab der SVR die Partie aus der Hand und stellte das Fußballspielen ein. In der Folge wurden die Gäste stärker und drehten mit einem Doppelschlag durch Daniel Kausler und Alexander Stich noch vor der Halbzeit die Partie. Kurz nach dem Seitenwechsel war es erneut Alexander Stich, der SVR-Torhüter Josef Kellner umkurvte und zum 1:3 einschob. Die Heimelf war wie gelähmt. Zwar brachte sich die Mannschaft nochmals durch einen Treffer von Andreas Dürrschmidt zurück ins Spiel, für einen Ausgleich fehlte jedoch der Wille.

FC Tremmersdorf       5:0 (1:0)       SV Parkstein
Tore: 1:0 (37.) Karl Rauh, 2:0, 3:0 (47./51./Foulelfmeter Patrick Dittnerl, 4:0 (61.) Dominik Scherl, 5:0 (69.) Patrick Dittner - SR: Stephan Meier (FC Vorbach) - Zuschauer: 100

(rli) Auch wenn sich die Schäffler-Elf die ersten 30 Minuten feldüberlegen zeigte, so fehlte es jedoch an Struktur und Torchancen. Die Gäste waren eifrig, konnten sich aber ebenso wenige echte Chancen erarbeiten. Erst als Rauh nach einem Eckball per Flachschuss traf, kam mehr Sicherheit ins Spiel der Heimelf. Als kurz nach der Pause Bauer Dittner fein bediente, traf dieser abgebrüht. Als Neukam gelegt wurde, verwandelte Dittner den fälligen Strafstoß. Nach einer Stunde bediente Rauh Scherl und dieser überlupfte den sehr guten Gästekeeper Hösl gekonnt. Der letzte Treffer blieb Patrick Dittner vorbehalten, nachdem er sich, von Rauh angespielt, seines Gegners entledigte und einnetzte.
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