Spitzenreiter der Kreisliga Süd empfängt am Samstag den FC Tirschenreuth - SV Steinmühle beim ...
TSV Konnersreuth will Vorsprung halten

Der TSV Konnersreuth (links Markus Wenisch) verlor am vergangenen Sonntag beim SV Steinmühle (rechts Michael Kaiser, der Schütze des goldenes Tores) mit 0:1. Es war die zweite Niederlage für den Spitzenreiter der Kreisliga Süd. Am Samstag um 16 Uhr empfangen die Konnersreuther den FC Tirschenreuth, der SV Steinmühle tritt zur selben Zeit beim ATSV Tirschenreuth an. Bild: hho
Tirschenreuth. (kap) Spitzenreiter TSV Konnersreuth (1./34 Punkte) ist auf eigenem Gelände noch ohne Punktverlust. Als nächstes versucht der FC Tirschenreuth (8./23), diese eindrucksvolle Serie zu beenden. Die Ziele sind klar abgesteckt: Konnersreuth will den Vorsprung auf die Verfolger halten, der Ex-Bezirksligist den Anschluss zur Spitzengruppe der Kreisliga Süd herstellen.

Am 10. August verlor der SV Steinmühle (3./28) sein letztes Punktspiel. Nun wartet der heimstarke ATSV Tirschenreuth (10./20), der allerdings auf zwei saftige Niederlagen zurückblickt. Wie Steinmühle beim ATSV will auch der SV Mitterteich II (5./27) im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten SV Griesbach (15./10) nichts anbrennen lassen. Wichtige Zähler wollen die Sportfreunde Kondrau (13./11) im Kellerduell bei Schlusslicht FC Marktleuthen (16./5) holen.

SV Mitterteich II       Sa. 15 Uhr       SV Griesbach
Beim klaren 3:0-Sieg in Wunsiedel sah Trainer Sascha Haberkorn die bisher beste Saisonleistung seiner Mannschaft. Damit hat sie den Anschluss zu den vorderen Rängen wieder hergestellt. Die Vorgabe für das Spiel gegen den Tabellenvorletzten ist für Haberkorn ganz einfach: "Mit einem Sieg nachlegen. Dazu dürfen wir die gefährlichen tschechischen Spieler der Gäste nicht ins Spiel kommen lassen." Wie jede Woche wird Haberkorn personell rotieren. Nach dem 7:3-Kantersieg gegen den ATSV Tirschenreuth müssten die Gäste eigentlich nachlegen, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Allerdings wartet mit Mitterteich für Gästespielleiter Benjamin Schmidt eine schier unüberwindbare Hürde. "Ein Punkt wäre nicht schlecht", sagt Schmidt. Für den verletzten Torwart Petr Kotal steht Franz Pfleger zwischen den Pfosten.

ATSV Tirschenreuth       Sa. 16 Uhr       SV Steinmühle
"Das war der bisher schlechteste Auftritt meiner Mannschaft", blickt ATSV-Trainer Markus Schaumberger auf die 3:7-Schlappe in Griesbach zurück. Eigentlich müsste sie sich nun rehabilitieren, aber personelle Engpässe erschweren dieses Vorhaben gewaltig. Aufgrund etlicher Ausfälle stellt sich die Anfangself von selbst auf. "Ein Remis wäre in dieser prekären Lage nicht schlecht", sagt Schaumberger. Optimal läuft es dagegen bei den Gästen. Die letzte Niederlage datiert vom 10. August. Diese imposante Serie will Trainer Thorsten Meier natürlich fortsetzen. Die klare Niederlage der Heimelf kommt ihm ungelegen. "Der ATSV wird mit allen Mitteln versuchen, sich dafür zu rehabilitieren. Trotzdem spielen wir auf Sieg und wollen unsere gute Ausgangslage nicht gefährden." Es fehlen Rotsünder Andreas Gradl und der verletzte Tobias Seitz.

TSV Konnersreuth       Sa. 16 Uhr       FC Tirschenreuth
Mit dem Auftritt in Steinmühle war TSV-Spielleiter Christian Werner überhaupt nicht einverstanden. "Gegen Tirschenreuth will ich eine ganz andere Mannschaft sehen", setzt er sie bewusst unter Druck. Jedoch ist ihm auch klar, dass die Gäste besser sind als ihr Tabellenstand aussagt. Gegen den Ex-Bezirksligisten vertraut er auf die Heimstärke seiner Truppe, die alle sieben Partien auf heimischem Gelände gewonnen hat. Bis auf den privat verhinderten Markus Wenisch ist der Kader komplett. Natürlich will FC-Manager Günter Popp den 9:1-Sieg über Marktleuthen nicht überbewerten. "Konnersreuth ist ein ganz anderes Kaliber und schon immer eine heiße Kiste. Für uns ist die Partie richtungsweisend. Geht sie verloren, hängen wir im Mittelfeld fest. Aber wir sind stark genug, um in Konnersreuth zu bestehen."

VfB Arzberg       So. 15 Uhr       SpVgg Selb 13
Trotz großer Spielanteile ging die Heimelf in Selb-Plößberg leer aus. Nun droht gegen den zweiten Selber Vertreter der nächste Rückschlag, zumal VfB-Trainer Robert Nothhaft etliche Akteure nicht zur Verfügung stehen. Ziel bleibt für seinen Kollegen Stefan Rogler vorerst der zweite Tabellenplatz. Dazu ist wenigstens eine Punkteteilung nötig. "Ich will aber mehr", sagt Rogler. "Immerhin steht mir bis auf Rafael Kowalczyk der komplette Kader zur Verfügung."

SC Mähring       So. 15 Uhr       ASV Wunsiedel
Seit acht Runden wartet der Sportclub auf einen Sieg. Der letzte datiert vom 17. August. Damit rutschte die Mannschaft auf einen Relegationsplatz ab. Als Grund für die Talfahrt gibt SC-Spielleiter Stefan Schneider die katastrophale Personallage an. Und Besserung ist in den kommenden Wochen nicht in Sicht. "Irgendwie müssen wir uns jetzt durchwurschteln", sagt der frustrierte Abteilungsleiter. Kampflos jedoch will sich die Heimelf nicht ergeben. Um an der Grenze zu bestehen, fordert ASV-Trainer Udo Schnurrer eine ganz andere Leistung als zuletzt gegen Mitterteich II. "Wir müssen uns gewaltig steigern, auch in kämpferischer Hinsicht. Sonst gibt es in Mähring nichts zu erben." Einige Akteure sind angeschlagen.

FC Marktleuthen       So. 15 Uhr       SF Kondrau
Für SF-Trainer Jürgen Schmidkonz wäre es der größte Fehler, die Heimelf am 1:9-Debakel vor Wochenfrist zu messen. "Auf uns wartet eine ganz schwierige Partie", ist er überzeugt. "Marktleuthen wird sich umgehend für diese Schmach rehabilitieren wollen." Trotzdem fordert Schmidkonz vehement einen Dreier, um aus den Tabellenkeller herauszukommen. Johannes Ziegler fehlt weiterhin rotgesperrt, Florian Lanz ist privat verhindert. Dafür kehrt Manuel Enders in den Kader zurück. Als kollektives Versagen begründet Kollege Marc Sommer die Niederlage beim FC Tirschenreuth. Eigentlich sollte die Mannschaft Wiedergutmachung betreiben, aber die dramatische Personallage lässt dies wohl kaum zu.

FC Lorenzreuth       So. 15 Uhr       TSV Waldershof
Laut FC-Trainer Sebastian Fräßdorf kam sein Team beim 3:3 in Kondrau mit einem blauen Auge davon. "Ähnliche Auftritte können wir uns nicht mehr erlauben. Im Derby soll die Mannschaft wieder zeigen, was sie wirklich kann." Ferner warnt Fräßdorf eindringlich vor dem Gegner, der nach dem Trainerwechsel offenbar befreiter wirkt. Bis auf Kapitän Tommi Krull steht der komplette Kader zur Verfügung. Teuer erkauft hat sich der Gast den Sieg über Thiersheim. Tobias Rupp vergrößert mit einem Kreuzbandriss die Verletztenliste. Trotzdem glaubt Trainer Markus Kremser, dass der Erfolg neues Selbstbewusstsein bringt. "Wir sind zwar Außenseiter, werden aber alles für einen Sieg geben", verspricht Kremser.

TSV Thiersheim II       So. 15 Uhr       TV Selb-Plößberg
Die Vorgaben in beiden Lagern sind klar definiert. Die Hausherren benötigen dringend einen Dreier, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Gästecoach Daniel Micklisch möchte den Anschluss zur Spitzengruppe nicht verpassen. Während die Heimelf kurzfristig die Mannschaft umbauen muss, steht Micklisch ein unverändert kleiner Kader zur Verfügung.
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