Spitzenreiter entführt mit 3:1 die Punkte - Schimmerer gleicht zwischenzeitlich aus
Schrepel und Tegernheim zu clever für den SV Etzenricht

Etzenricht. (war) Die vom Ex-Weidener Florian Schrepel trainierte Truppe aus Tegernheim verteidigte die Spitzenposition in der Landesliga Mitte, holte am Freitag mit einem unter dem Strich verdienten 3:1 die volle Punktzahl aus Etzenricht. Die 1:0-Halbzeitführung geriet kurze Zeit in Gefahr, als Andreas Schimmerer kurz nach dem Wechsel in Gefahr den überraschenden Ausgleich markieren konnte.

"Ein Arbeitssieg, wir waren den Tick besser, auch wenn kein großer Unterschied zwischen den beiden Teams zu sehen war. Kompliment an meine junge Mannschaft, die jede Woche gut arbeitet, es war keine Bestleistung, aber was will man mehr als auswärts drei Punkte mitzunehmen", bilanzierte Tegernheims Spielertrainer Schrepel. Auch der Coach des Gastgebers, Bernd Rast, konnte dem Spiel positive Aspekte abgewinnen, sah gegenüber den zurückliegenden drei Niederlagen eine Weiterentwicklung: "Vom Grundprinzip her haben wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, sind disziplinierter aufgetreten, Tegernheim hat aus Schläue und Cleverness Kapital geschlagen".

Pollakowski probiert's

Der Tabellenführer von der Donau war von Anfang an auf einen ruhigen Spielaufbau, verbunden mit Ballbesitz, ausgerichtet und nahm bewusst das Tempo aus dem Spiel. Das gelang auch weitgehend, die Gäste zeigten die überlegene Spielkultur und dominierten. Den wenigen Gegenangriffe der Heimelf fehlte die Genauigkeit, lediglich Andreas Pollakowski prüfte Alexander Brandl (11.) mit einem Versuch aus der zweiten Reihe. Das Konzept "Sicherheit zuerst" des FC ging auf, denn aus einigen guten Gelegenheiten heraus gelang Markus Reisinger aus der Drehung die Pausenführung. Die SV-Deckung reklamierte eine Abseitsstellung.

Hoffnung im einheimischen Lager keimte nach dem 1:1 auf. Florian Nittke manövrierte die FC-Abwehr mit einem klugen Steilpass aus, Schimmerer setzte sich durch und traf auf etwa 12 Metern. Kurze Zeit später (53.) stürmte Reisinger alleine auf SVE-Torwart Michael Heisig zu, dieser reagierte aber prächtig. Eine weniger gute Figur machte der SVE-Schlussmann beim 1:2: Ein flaches Zuspiel von der Grundlinie landete beim ungedeckten Thomas Eckart und der hatte keine Mühe einzulochen. Trotz der Führung agierte der FC in der Folgezeit nervös, wackelte hinten zeitweise und ließ in der Offensive Chancen liegen. Erst ein individueller Fehler, Etzenrichts Andreas Müller vertändelte den Ball, ebnete den Weg für die finale Entscheidung. Schrepel legte quer und dieses Mal war Urban Wazlawik richtig postiert.
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