Spitzenreiter in Vorbach - Mantel und Kohlberg hoffen auf weiteren Ausrutscher des TSV
Reuth vor einer schweren Aufgabe

Weiden. (sf) Am letzten Spieltag der Vorrunde hat es nun auch den TSV Reuth erwischt. Mit 1:3 beim SV Kohlberg/Röthenbach bezog er als letztes Team der Kreisklasse West die erste Niederlage. Nun droht neues Ungemach, geht doch die Reise zum FC Vorbach. Dieser ist seit sieben Spieltagen unbesiegt. Nutznießer könnten der VfB Mantel und der SV Kohlberg sein, die vermeintlich lösbare Aufgaben haben.

SV Kulmain II       Sa. 14 Uhr       SV Riglasreuth
Anstatt sich auf einem gesicherten Mittelfeldplatz wiederzufinden, steht Kulmain kurz vor den Abstiegsrängen. Trainer Markus Schönl vermisste vorigen Sonntag die richtige Einstellung. Nun fallen noch Simon Nerlich (Außenbandanriss) und Stefan Serfling (Verdacht auf Kreuzbandriss) aus. Christian Materne kehrt zurück. Die Gäste möchten die Niederlage zum Saisonauftakt wettmachen. Mit der kämpferische Einstellung der Vorwoche war der Trainer zufrieden, spielerisch müsse jedoch weiter zugelegt werden. Dies ist bei Personalsituation nicht einfach. Julian Bauer und Moritz Dumler kehren wahrscheinlich zurück. Dafür ist der Einsatz von Dominik Müller und Martin Panzer äußerst fraglich.

VfB Mantel       So. 14 Uhr       SV Schwarzenbach
Trotz der widrigen Platzverhältnisse lieferte Mantel vorige Woche eine gute Partie ab, allerdings mit einer mangelhaften Chancenverwertung. Dies soll diesmal abgestellt werden. Spielertrainer Dieter Scheler weist auf die starke Hinrunde hin, die der Aufsteiger hingelegt hat. Michael Stubenvoll und Alexander Schärtl sind noch angeschlagen, sonst ist alles an Bord. Wie erwartet war Hütten für den SCS eine harte Nuss, am Ende stand aber mit viel Glück ein Sieg. Am Sonntag wird es ein ganz anderes Spiel, da der Tabellenzweite eine Mannschaft mit lauter guten Einzelspielern hat. Mit einem Punkt wäre Trainer Thomas Baier zufrieden.

SV Kohlberg       So. 14 Uhr       FC Freihung
Nach dem verdienten Sieg gegen den Tabellenführer muss SV-Trainer Gerd Stache seine Jungs wieder von "Wolke sieben" herunterholen. "Auch gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel muss erst gewonnen werden. Das wird kein Selbstläufer," warnt er. Mit einem Heimsieg soll die gute Ausgangsposition gewahrt bleiben. Das Aufgebot ist das gleiche wie am Vorsonntag. Mit vier Punkten aus den beiden letzten Partien hat der FC Freihung den Anschluss an das rettende Ufer fast geschafft. Beim SV Kohlberg, der die Heimtabelle anführt, wird es nicht einfach. Die Neugebauer-Truppe muss mit dem gleichen Engagement wie zuletzt zu Werke gehen, um beim haushohen Favoriten vielleicht etwas zu erreichen.

FC Vorbach       So. 14 Uhr       TSV Reuth
Der FC Vorbach freut sich auf den Tabellenführer. Bereits das Hinspiel war eine enge Angelegenheit. Aber diesmal steht dem FC die gesamte Abwehr zur Verfügung. Diese soll die stärkste Offensivreihe der Liga in den Griff bekommen und damit den Grundstock für einen Heimsieg legen. Auch sonst plagen Spielertrainer Florian Ruder keine Personalsorgen. Die Niederlage beim SV Kohlberg bezeichnete TSV-Spielleiter Hans Stangl als verdient. Nun folgt das nächste schwere Spiel. Es dürfen gegen den FC nicht die gleichen Fehler wie im Hinspiel gemacht werden. Markus Käß (Urlaub) und Michael Benner (privat) sind nicht dabei. Spielertrainer Michael Bachmeier und Kapitän Jonas Zeitler sind angeschlagen. Dennoch ist ein Punkt das Ziel.

TSV Kastl       So. 14 Uhr       Windischeschenbach
Der TSV geht personell am Krückstock. Zu den zuletzt fehlenden Spielern kommen noch Raphael Schindler (Unfall) und Patrick Meißner (Grippe). Trainer Karl Holub kann deshalb nur eine verstärkte Reserve aufbieten. Wenigstens ein Remis ist das Ziel. Damit könnte der Abstand zum Gegner gehalten werden. Auch bei der SpVgg Windischeschenbach sieht es personell nicht besser aus. Sechs Mann waren bislang schon verletzt, nun kommt Spielertrainer Martin Braungart dazu. Deshalb setzt die SpVgg auf einige AH-Spieler. Mit einem Sieg könnte die SpVgg bis auf einen Punkt an den Gegner herankommen.

SV Immenreuth       So. 14 Uhr       TSV Krummennaab
SVI-Spielertrainer Stefan Kleber ist mit seiner Elf zufrieden: "Toll, wie sie in der zweiten Halbzeit gespielt hat. Da ist zu sehen, was mit so einer Leistung möglich wäre." Mit dem TSV Krummennaab hat der SV noch eine Rechnung offen. Die sechs Gegentore aus dem Hinspiel sind noch nicht vergessen. Fehlen werden Benjamin Merkl und Jens Lehner. Schon seit längerer Zeit muss der TSV mindestens sechs Stammkräfte ersetzen. Mit maximal 13 Mann muss sich der TSV in die Winterpause retten. Was aber auch das letzte Aufgebot zu leisten imstande ist, beweisen die letzten Ergebnisse. Das Aufgebot ist das gleiche wie vergangenen Sonntag, drei Punkte sind das Ziel.

Concordia Hütten       So. 14 Uhr       FC Tremmersdorf
Wieder einmal selbst vergeigt hat die Concordia ihr Heimspiel gegen Schwarzenbach. Vorne werden Torchancen vergeben, hinten kassiert das Team unnötige Treffer. An die kämpferische Leistung des vergangenen Wochenendes muss angeknüpft werden, um gegen Tremmersdorf die Chance auf den ersten Dreier zu haben. Bis auf den rotgesperrten Kapitän Sebastian Waldmann vertraut Spielertrainer Sascha Sporer dem Aufgebot der Vorwoche. Die Niederlage gegen Immenreuth war für den FCT sehr unglücklich. Gegen Hütten soll ein Dreier her. Ob Matthias Müller auf der Trainerbank Platz nehmen kann, ist fraglich (Operation),
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