Spitzenreiter lässt Federn

Damit hatte Tabellenführer SV Poppenreuth sicher nicht gerechnet. Früh ging er in Führung und rechnete wohl schon fest mit einem Sieg. Aber gegen Ende schlug der ZV Thierstein zurück.

ZV Thierstein: Vosyka, Svehla, Bauer, Sahin, Karlik, L. Bastl, Koci, Hucl, Gregor, Eisenreich, Bruna.

SV Poppenreuth: Sourek, Hanys, Veleman, Hostalek, Jankovsky, Peroutka, Sikora, Sladecek (54. Nickl), Yazici (46. Werner), Heidel, Komberec.

Tore: 0:1 (6.) David Sladecek, 1:1 (73.) Jiri Hucl - SR: Alexander Pott (Bayreuth) - Zuschauer: 170

(cy) Das mit Spannung erwartete Bezirksligaderby endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden. In den ersten 45 Minuten war der Tabellenführer die bessere Truppe und ging durch einen Kopfball von Sladecek früh in Führung. Die Vorarbeit hatte der flinke Heidel geleistet. In der 13. Minute hatte der Anhang der Hausherren den Torschrei auf den Lippen, aber ein Kopfballtorpedo von Hucl, nach Flanke von Bauer, segelte haarscharf über den Querbalken. Der Landesligaanwärter operierte mit überfallartigen Angriffen und sorgte damit wiederholt für Verwirrung in der Abwehr des Zentral-Vereins.

Nach 22 Minuten eröffnete sich Komberec eine gute Chance, aber er zielte am langen Eck vorbei. Eine Großchance ließ drei Minuten danach Sladecek verstreichen, als er freistehend eine Hereingabe von Peroutka verpasste. Danach gab es Leerlauf auf beiden Seiten. Für Aufregung sorgte noch eine Bastl-Flanke, bei der SV-Keeper Sourek vor Eisenreich klärte.

Stabile Abwehr

Nach dem Seitenwechsel agierten die Platzherren konzentrierter, störten frühzeitiger und hatten plötzlich Möglichkeiten. Obwohl der Poppenreuth immer wieder anrannte, konnte er die nun stabilere ZV-Abwehr nicht mehr aus den Angeln heben. Nachdem ein Kopfball von Gregor knapp sein Ziel verfehlt hatte, setzte sich Eisenreich in Szene. Er ließ im Strafraum Schlussmann Sourek aussteigen, zögerte, legte auf Koci zurück und der schoss Sourek an. Die Anstrengungen der Vosyka-Truppe wurden aber doch noch belohnt. Bauer sandte in der 73. Minute einen Freistoß in den Strafraum, Hucl brachte die Stirn ans Leder und wuchtete es die Maschen. Poppenreuth wollte zwar die gesamte Punktausbeute mitnehmen, hatte jedoch nicht den besten Tag erwischt.
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