Spitzenreiter mit Schrepel beim SV Etzenricht

Etzenricht. Erneut geht die Landesliga-Elf des SV Etzenricht am Freitag an den Start. Am 3. Oktober um 15 Uhr gastiert der Spitzenreiter der Gruppe Mitte, FC Tegernheim, auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage. Die Süd-Oberpfälzer führen die Konkurrenz drei Punkte vor der SpVgg Ruhmannsfelden und zwei vor dem ASV Neumarkt an. Ausgerechnet gegen Neumarkt kassierte zuletzt die zuvor sechs Mal siegreiche Elf aus der Regensburger Vorstadt in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer. Das soll dieses Mal mit einem Dreier wettgemacht werden, soviel steht klar auf der Agenda.

Die perfekte Lösung

Nach einem 12. und einem 10. Rang in den beiden zurückliegenden Landesliga-Runden wechselte die Club-Führung den Trainer. Auf Martin Reißer folgte zu Saisonbeginn Florian Schrepel. Und mit dem Namen des Spielertrainers scheint die perfekte Lösung für die sportliche Weiterentwicklung verbunden zu sein.

Der Ex-Bayernligaspieler der SpVgg Weiden, der zuvor vier Jahre in gleicher Funktion in Bogen erfolgreich tätig war, führt die Mannschaft und leistete mit 12 Treffern in 14 Spielen einen maßgeblichen eigenen Beitrag zu den inzwischen eingespielten 31 Punkten und 31 Toren. Mit Schrepel heuerten Waldemar Schneider (SpVgg Bayern Hof), Sebastian Maier (TSV Wörth/Donau), Raphael Seiler (ATSV Pirkensee-Ponholz), Markus Thies (SV Burgweinting), Anton Lautenschlager (SV Donauwörth), Marco Bormann und Markus Thies (beide TSV Kareth-Lappersdorf) beim FC an.

Rot-Sperren abgelaufen

Das letzte Erfolgserlebnis des SV Etzenricht liegt schon ein paar Wochen zurück. Am 23. August landete die Rast-Truppe einen 2:0-Sieg gegen den ASV Cham, erzielte zwei Wochen später ein 1:1 gegen die SpVgg Lam auf eigenem Platz. Danach setzte es drei Niederlagen. In einem Punkt glichen sich Spielverläufe: Eine Halbzeit lang dominierte der SVE, konnte die Vorteile aber nicht über die volle Distanz bringen. Sowohl in Hutthurm als auch gegen SC Regensburg reichten die ansprechenden Auftritte vor dem Wechsel und Pausenführungen nicht aus, die Gegner drehten die Partien zu ihren Gunsten. Eine Veränderung dürfte sich positiv auswirken: Alle Rot-Sperren sind inzwischen abgelaufen, Trainer Bernd Rast kann auch wieder Stürmer Thomas Schärtl bringen. Allerdings hat sich Stephan Herrmann im Training verletzt. Vermutlich zog sich der Spielführer einen Kapselriss zu.
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