Spitzenreiter SpVgg Schönseer Land muss beim Tabellendritten SC Kleinwinklarn Farbe bekennen
Führungswechsel in der Kreisklasse West?

Wernberg. (lfj) In der Kreisklasse West hält die SpVgg Schönseer Land (1./32) nach der Rückeroberung der Tabellenführung und einem Spiel weniger wieder alle Trümpfe in der Hand. In der offiziell vorletzten Runde (16.) in diesem Jahr, hat die Elf von Hans-Jürgen Linge beim SC Kleinwinklarn (3./25) eine schwere Prüfung zu bestehen. Die Partie ist aber auch für den Gastgeber interessant, wenn er den Abstand zum Spitzenduo verkürzen will. Der SV Kemnath/B. (2./29) wäre bereit für einen erneuten Führungswechsel, darf aber seinen Gast SV Altenschwand (11./16) nicht unterschätzen. Der SC Ettmannsdorf II (4./24) will mit einem Heimdreier gegen den TSV Klardorf (10./17) den Kontakt zur Spitze halten.

Der TV Nabburg (5./22) könnte seine gute Position mit einem Erfolg beim SC Teublitz (9./18) untermauern, während sich der TSV Stulln (7./19) mit einem Heimsieg gegen die punktgleiche FTE Schwandorf (8./19) wieder nach oben orientieren will. Ein Kellerderby liefern sich der SV Fischbach (12./16) und die SpVgg Bruck (13./15), Schlusslicht TSV Trausnitz (14./14) will mit einem weiteren Erfolg gegen den SC Weinberg (6./20) seine Chancen auf den Klassenerhalt verbessern.

SV Fischbach       So. 14.00       SpVgg Bruck
Für den SV Fischbach gilt es, den positiven Trend, der am letzten Sonntag zum Sieg gegen den Spitzenreiter führte, fortzusetzen. Im Derby gegen den Tabellennachbarn will der SV unbedingt den Dreier. Das gelingt aber nur, wenn erneut die taktischen Vorgaben von Trainer Robert Schafbauer umgesetzt werden. Personell gibt es keine Änderungen, lediglich hinter Binner steht ein Fragezeichen. Die SpVgg Bruck will aus der Not eine Tugend machen, versuchen die verletzten Akteure beim Spiel in Fischbach zu kompensieren und trotzdem zum Erfolg zu kommen. Ein Sieg ist dringend nötig, um die prekäre Situation zu meistern.

TSV Trausnitz       So. 14.00       SC Weinberg
Die Trausnitzer erwarten einen starken Aufsteiger, wollen aber an die Leistungen der beiden letzten Spiele anknüpfen und die drei wichtigen Punkte im Pfreimdtal behalten. Gegen die starke Weinberger Offensive setzt Spielertrainer Sebastian Lang besonders auf eine gute Defensivarbeit. Der Kader bleibt unverändert, alle Spieler sind einsatzfähig. Die Gäste fahren aufgrund ihrer Leistung gegen Kleinwinklarn trotz vieler verletzter Spieler selbstbewusst nach Trausnitz. Für SC-Trainer Richard Wagner ist es ein sehr wichtiges Spiel, weil es für seine Mannschaft darum geht, sich im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.

TSV Stulln       So. 14.00       FTE Schwandorf
Eine behäbige Leistung attestierte TSV-Trainer Georg Winkler seiner Mannschaft beim Auftritt in Klardorf, wo sie nach seiner Meinung auf der ganzen Linie enttäuschte. Gegen die Eintracht hofft er, dass seine Spieler wieder Normalform erreichen und es schaffen, gegen den unangenehmen Gegner zu punkten. Sonst könnte die Fahrt ganz schnell nach unten gehen. Die Gäste werden aufgrund verletzter und gesperrter Spieler in Stulln mit dem letzten Aufgebot auflaufen. Das Ziel der Eintracht ist es, sich trotzdem gut aus der Affäre zu ziehen. Ob es zu etwas Zählbarem reicht, hängt davon ab, wie sich die Defensivabteilung präsentiert. Einige Akteure der "Zweiten" werden den schwer lädierten Kader auffüllen.

SC Ettmannsdorf II       So. 14.00       TSV Klardorf
Nach der schlechtesten Saisonleitung in Altenschwand muss die Landesliga-Reserve unbedingt wieder zu ihrer Form finden. Gerade gegen Teams, die gegen den Abstieg kämpfen, tut sich der SCE besonders schwer, weiß Trainer Bastian Hierl. Seine Truppe steht unter Erfolgsdruck, wenn sie den Abstand nach oben nicht zu groß werden lassen will. Es sind zwei Leistungsträger verletzt, trotzdem zählt nur ein Sieg. Den Schwung vom letzten Sonntag will der TSV Klardorf mit nach Ettmannsdorf nehmen, um einen Punkt zu ergattern. Trainer Jürgen Ubykin kann dabei aus dem Vollen schöpfen, da die "Zweite" spielfrei ist und die Verletzten wieder ziemlich alle einsatzbereit sind.

SV Kemnath/B.       So. 14.00       SV Altenschwand
Für Kemnaths Trainer Gerald Lösch geht es nach der verdienten Niederlage in Fischbach in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause darum, diese erfolgreich zu gestalten, um am Spitzenreiter dranzubleiben. Dies wird kein leichtes Unterfangen, da beide Gegner gegen den Abstieg kämpfen und besonders motiviert sind. Der SV-Coach hofft, dass sein Team gemerkt hat, dass es hundert Prozent geben muss, um erfolgreich zu sein. Bis auf Birner sind alle Mann an Bord. Beim Premierenauftritt in Kemnath wäre der SV Altenschwand nach Ansicht seines Trainers Hubert Scheinost mit einer ähnlichen Vorstellung wie zuletzt gegen die Ettmannsdorfer Reserve nicht chancenlos. Deshalb fährt der SVA mit einer durchaus optimistischen Zielsetzung an den Buchberg. Am Aufgebot dürfte sich nichts ändern.

SC Teublitz       So. 14.00       TV Nabburg
Langsam wird es brenzlig für den SC Teublitz, der regelmäßig gute Spiele abliefert, aber dabei das Torschießen vergisst. Trainer Harald Frankl kann bis auf Haghdadi den kompletten Kader aufbieten, ein Sieg gegen Nabburg ist daher Pflicht, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Die Gäste reisen nach dem erfolgreichen Auswärtsauftritt von Bruck relativ entspannt nach Teublitz, was aber nicht heißt, dass sie dort nichts holen wollen. Mit einem Sieg beim SC, der sicherlich nicht am derzeitigen Tabellenplatz zu messen ist, will der TV sich in der vorderen Tabellenhälfte etablieren und die düstere Bilanz gegen Teublitz aufhellen. Trainer Walter Bauer hofft auf den Einsatz von Röbl, ob Reindl spielen kann, ist dagegen äußerst fraglich.

SC Kleinwinklarn       So. 14.00       Schönseer Land
Für den SC Kleinwinklarn ist das Ziel gegen den Spitzenreiter klar definiert. Die Platzherren wollen diese Auseinandersetzung unbedingt für sich entscheiden, um den Abstand auf die Spitze zu verkürzen. Nach Meinung von SC-Trainer Harald Zisler befinden sich beide Teams auf Augenhöhe, weshalb wohl die Tagesform entscheiden wird. Beim verdienten Heimsieg gegen Teublitz vermisste SpVgg-Trainer Hans-Jürgen Linge im zweiten Durchgang die Laufbereitschaft. Im wichtigen Match in Kleinwinklarn, bei einem Gegner auf Augenhöhe, fordert er seine Truppe nochmal auf, alle Kräfte zu mobilisieren, um mit einer deutlichen Leistungssteigerung zu punkten. Personell kann der SpVgg-Coach aus dem Vollen schöpfen.
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