Spitzenspiel der Bayernliga gegen Tabellenführer Post SV Nürnberg am Samstag allerdings in ...
TSV-Basketballer wollen Halbzeittitel

TSV-Trainer Christian Scharf schwört sein Team auf das bisher wichtigste Spiel der Saison ein. Denn mit einem Heimsieg am Samstag gegen Spitzenreiter Post SV Nürnberg können die Schwandorfer selbst die Spitze der Bayernliga übernehmen. Bild: par
Schwandorf. (par) Für die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf kommt es am Samstag, 20. Dezember, zum Spitzenspiel in der Bayernliga Mitte. Die zweitplatzierten Schwandorfer wollen mit einem Sieg gegen den Tabellenführer Post SV Nürnberg die Herbstmeisterschaft holen. Noch nie zuvor hatte der TSV Schwandorf die Chance, nach der Hälfte der Spielzeit an der Tabellenspitze zu stehen. Aufgrund einer Parallelveranstaltung in der Oberpfalzhalle findet die Partie jedoch in der Regentalhalle in Nittenau statt. Spielbeginn ist am Samstag um 19.30 Uhr.

Hält Rekordserie?

Acht Siege in Folge in der Bayernliga - mit diesem Vereinsrekord kämpften sich die Schwandorfer in der Bayernliga nach den beiden Niederlagen zum Auftakt vom vorletzten auf den zweiten Tabellenplatz vor. Die Schwandorfer sind damit in der Bayernliga Mitte eigentlich das Maß der Dinge. Doch jetzt wartet die größte Herausforderung auf die TSV-Basketballer, denn mit dem Post SV Nürnberg reist der aktuelle Tabellenführer in die Oberpfalz.

Die Entwicklung der Nürnberger in den letzten Monaten ist bemerkenswert: In der Vorsaison stand der Post SV zur Winterpause im Tabellenkeller und war stark vom Abstieg bedroht. Doch die Verantwortlichen holten mit Marcus Knight einen ehemaligen Regionalligaspieler in den Kader und seitdem geht es steil bergauf. Der Abstieg wurde ohne Probleme abgewendet und am Ende stand Nürnberg auf Platz 8. Und in dieser Saison machten die Mittelfranken weiter und fuhren neun Siege aus zehn Spielen ein. Nur im Derby gegen den TuSpo Heroldsberg kassierten sie eine 68:77-Niederlage.

Hauptgarant für den Erfolg ist vor allem Knight, der mit 232 erzielten Punkte die Bayernliga Mitte anführt und in der Offensive Dreh- und Angelpunkt der Nürnberger ist. Mit 93 zugesprochenen Freiwürfen steht Knight zudem am häufigsten an der Freiwurflinie. Auf ihn muss die Schwandorfer Verteidigung besonders aufpassen.

Defensive gefordert

Doch gerade die Defensive ist aktuell das Prunkstück der Schwandorfer: Mit 64,7 kassierten Punkte pro Spiel weist der TSV die beste Verteidigung der Liga auf. "Wir wollen mit einer starken Defensive unsere Spiele gewinnen. Wenn du weniger Punkte kassierst, hast du in der Offensive weniger Druck", gibt TSV-Coach Christian Scharf die Einstellung seiner Mannschaft vor.

Für die Schwandorfer Basketballer ist die Partie gegen den Post SV Nürnberg das bisherige Highlight der dreieinhalbjährigen Bayernligageschichte. Noch nie stand der TSV nach fast der Hälfte der Saison so gut da und noch nie hatte Schwandorf die Chance, Herbstmeister zu werden. "Für unseren ganzen Verein, für alle Fans und Zuschauer, die uns die ganzen Jahre unterstützt haben, ist das der bisherige Höhepunkt in der Bayernliga", freut sich Aufbauspieler Sebastian Fischer.

Zu diesem wichtigen Spiel können die Schwandorfer allerdings nicht in der Oberpfalzhalle antreten. Wegen Terminüberschneidungen muss der TSV die Partie in der Regentalhalle in Nittenau austragen.

Für den TSV Schwandorf stehen gegen Nürnberg im Kader: Aßheuer, Beer, Butkus, Fischer, Müller, Münch, Pflamminger, Prainer, Ruhland, Schindwolf und Schneider.

Bereits um 15 Uhr findet das Spiel der Herren II gegen Pressath II statt. Um 17 Uhr folgt die Partie der U19 weiblich gegen Tegernheim.
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