Spitzenspiel vor dem Spitzenspiel

Die Handballer des SV 08 Auerbach haben zwei dicke Brocken vor sich - wenn sie die bewältigen, dann könnte eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft gefallen sein. Bild: Ziegler

Es ist die Generalprobe für das Gipfeltreffen mit der DJK Waldbüttelbrunn. Doch recht viel einfacher wird die Partie gegen den HC Erlangen II für den Handball-Bayernligisten SV 08 Auerbach sicherlich nicht.

Spitzenspiel-Doppelpack in der Handball-Bayernliga: Der Tabellenzweite DJK Waldbüttelbrunn empfängt den Dritten HaSpo Bayreuth und in der Helmut-Ott-Halle hat Tabellenführer SV 08 Auerbach am Samstag, 7. Februar (18 Uhr) den Vierten HC Erlangen II zu Gast, bevor dann eine Woche später am 14. Februar (17 Uhr) das große Duell zwischen Auerbach und Waldbüttelbrunn steigt.

Die Erlanger Bundesligareserve hat sich im Laufe der Saison immer mehr stabilisiert und sich inzwischen im gesicherten Teil der Tabelle festgesetzt. Mit 23:11 Punkten sind die Aussichten nach oben und die Gefahr nach unten gleichmäßig gering. Doch zu glauben, für die Bundesligareserve ginge es um nichts mehr, wäre falsch. "Ich kenne Roland Wunder (Trainer des HC, Anmerkung d. Red.) schon ziemlich lange und weiß, dass er sehr ehrgeizig ist", warnt Auerbachs Spielertrainer Tobias Wannenmacher seine Mannschaft. "Er würde uns schon gerne in die Suppe spucken." Dass der HC dazu in der Lage ist, zeigte sich im Hinspiel, er zur Pause mit 15:13 führte.

Für den Tabellenführer wird es wichtig sein, das Waldbüttelbrunn-Spiel aus den Köpfen zu verbannen, von Beginn an höchst konzentriert aufzutreten und die schnellen Mittelfranken in Zaum zu halten. Hierbei sollte das Hauptaugenmerk auf die spielstarken und torgefährlichen Anton Pelka (21) und Thomas Halota (23) sowie Marvin Wunder (21) gelegt werden. Außerdem haben die Erlanger starke Schlussleute: René Selke (30), der in der vergangenen Saison noch in der Bundesliga auflief, Lars Göbel (20) und Michael Haßferter (19) sind nicht nur unterschiedliche Torwart-Typen, sondern auch jederzeit in der Lage, ihren Kasten zu "vernageln".

"Es ist ein sehr wichtiges Spiel, eines der wichtigsten", sagt Wannenmacher. "Dass ausgerechnet vor dieser Partie ein geregelter Trainingsablauf nur bedingt möglich war, ist zwar ärgerlich, aber nicht zu ändern." Damit sprach er ebenso an, dass das Freitagstraining komplett verschoben werden musste, wie den Umstand, dass Spieler studien- und krankheitsbedingt nicht an allen Einheiten teilnehmen konnten.

SV 08 Auerbach: Tor: Walzik, M. Müller. Feld: Tannenberger, Lux, Wannenmacher, Schnödt, Herold, Schmidtke, Schramm, F. Müller, Wolf, Schöttner.
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