Spontane Späße

Ergebnis des Improtheaters waren auch witzige Körperstellungen.

Im Fernsehen war an diesem Abend die Auszeichnung der Comedians zu sehen. Im Grafenwöhrer Jugendheimsaal gab es sie live - zumindest was das Improtheater "Chamäleon" betrifft.

Grafenwöhr. (rgr) Rund 200 Besucher hatten sich auf diese relativ unbekannte Theaterform eingelassen und waren begeistert. "Heute spielt nicht die Katholische Theatergruppe, sondern das Improtheater Chamäleon", erklärte Theaterchef Wolfgang Bräutigam. Thomas Zaruba und Tochter Feli hatten gleich zu Beginn einen verantwortungsvollen Auftrag der Akteure (Göcsen Meine, Tobi Schmidt, Florian Topernpong und Klavierspieler Norbert Kiendl) erhalten. Wenn das Publikum "Feli, die Welle" schrie, wurden sie aktiv.

"Fünf, vier, drei, zwei, eins - los", zählten die Zuschauer und das Spontantrio legte los. Unterschiedliche Genres wurden in einem Sketch zusammengemixt so auch der Abgasskandal mit der Integralrechnung. Aufpassen mussten sowohl die Schauspieler wie auch ihre Zuhörer, als das Rotkäppchen immer mit dem Buchstaben "L" zu sprechen begann und aus dem großen Maul das "lose Laul" wurde. Auch der Wolf und die Großmutter hatten einen "Sprachfehler". Lustig und spannend zugleich wurde es mit dem Gebärdensprachendolmetscher. Was die Laienschauspieler vom Workshop vom Vormittag mitgenommen hatten, zeigten sie am Schluss. Die Gebärden klappten hervorragend. Bräutigam sagte, dass es ein Improtheater der Katholischen Theatergruppe nicht gebe. "Lieber wieder ein Krimidinner", meinte er. Aber wer weiß ...?
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