Sportfreunde auf richtigem Weg

Langjährige Mitglieder sind bei der Mitgliederversammlung geehrt worden. Im Bild die treuen Sportfreunde mit Bürgermeister Bernd Sommer (links), Vorsitzendem Wolfgang Hetz (Dritter von links) und Vereins-Ehrenamtsbeauftragten Karl-Fred Rosner (Zweiter von links). Bild: kro

Der Gewinn des "Commerzbank-Potts" war das Glanzlicht für die Sportfreunde im vergangenen Jahr, sagte Wolfgang Hetz. Der Vorsitzende lobte vor allem Judith Müller. Sie habe neuen Schwung in den Verein gebracht.

"Die Kondrauer Sportfreunde sind ein absoluter Top-Verein", sagte Bürgermeister Bernd Sommer bei der Jahreshauptversammlung im Kondrauer Hof. Der Gewinn des Commerzbank-Potts habe dies eindrucksvoll unterstrichen. Denn die Konkurrenz wäre nicht schlecht gewesen; dennoch hätten sich die Sportfreunde durchgesetzt - und den mit 10 000 Euro dotierten Preis nach Kondrau geholt.

Das absolute Glanzlicht in diesem Zusammenhang: Die inklusive Mini-WM mit Ex-Nationalspieler Jimmy Hartwig. "Dieser Tag wird nicht nur mir noch lange in bester Erinnerung bleiben", sagte Wolfgang Hetz. Jugendleiter Bernhard Zeidler sprach von einem "unvergesslichen Tag" und betonte zudem, dass diese Auszeichnung beweise, dass die Sportfreunde auf den richtigen Weg seien. Zu Beginn des Treffens verwies Hetz au die Umstrukturierungen innerhalb des Vereins. Somit könnten die vielfältigen Aufgaben und Arbeiten besser aufgeteilt werden. Dazu seien Arbeitsgruppen gegründet worden.

Mehr Bandenwerbung

Neuen Schwung habe dabei vor allem Judith Müller hineingebracht, sagte Hetz. Sie kümmere sich um den Bereich Sponsoring, Spenden, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Die Bandenwerbung, jahrelang vernachlässigt, rücke nun stärker in den Vordergrund. Auch der Besuch von Firmen, um neue Werbepartner zu gewinnen, werde von ihr vorangetrieben.

"Sonnentanz"

Im gesellschaftlichen Bereich, so Hetz, ragten Rosenmontagsball, Teilnahme am Bürgerfest sowie am Weihnachtsmarkt und der "Sonnentanz" unter der Federführung des Fördervereins heraus. Zweiter Vorsitzender Matthias Schnurrer und Anja Kieslinger seien hier verantwortlich.

Hervorragend laufe der Neu- und Anbau des Vereinsheimes, Bauleiter Karl-Fred Rosner und sein Team leisteten gute Arbeit, der Baufortschritt sei enorm. Hetz zeigte sich überzeugt, dass ein wahres Schmuckkästchen entstehen wird. Die Einweihung soll vor dem Beginn der neuen Saison 2015/16 stattfinden. Viel Lob erhielt auch "Jogi" Bauer, der sich für den Verein auf vielfältige Weise engagiere, nahezu rund um die Uhr sei er als Sportheimwirt tätig. In puncto Instandsetzungsarbeiten für das Spielgelände appellierte Hetz vor allem an die Rentner, den Verein "... nicht im Regen stehen zu lassen", sondern sich zu engagieren, vor allem bei den Mäharbeiten und der Bewässerung des Spielfeldes. "Wir bräuchten vor allem während des Tages Helfer".

Einen Einblick in die geordneten Finanzen des Vereins gewährte Kassierer Ralph Nerlich, der die wesentlichen Einnahmen und Ausgaben in einem umfassenden Zahlenwerk detailliert auflistete. Mit einem Jahresumsatz von fast 100 000 Euro seien die Sportfreunde fast schon ein kleines mittelständisches Unternehmen.

730 Mitglieder

Erfreut zeigte er sich, dass die Baumaßnahme am Sportheim zu 75 Prozent abgeschlossen sei. Nerlich dankte der Stadt, den Banken und dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung und wies darauf hin, dass die Sportfreunde aktuell 730 Mitglieder haben.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Bernd Sommer den Sportfreunden für ihr überaus großes Engagement und den Einsatz. Sommer: "Die Sportfreunde Kondrau sind ein Verein der Superlative, dies verdeutlicht auch der Besuch bei dieser Versammlung - ein volles Haus, das sagt alles, das es in diesem Verein passt".

Zwar gebe es immer wieder ein sportliches Auf und Ab. "Aber immer nur siegen macht doch auf Dauer auch keinen Spaß, es macht langweilig". Sommer sicherte den Sportfreunde auch künftig die Unterstützung seitens der Stadt zu. Die Turnhallengebühren würden auch künftig, trotz der Konsolidierung, weiter erstattet. (Info-Kasten)
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