Sprint auf Platz zwei

Die Urkunden und Medaillen übergab Wolfgang Nickl an Dr. Matthias Herrmann (von rechts). Bild: kr

Die Herausforderungen bei der Internationalen Divisionsskimeisterschaft waren groß. 600 aktive Soldaten, Reservisten und Gäste kämpften am Arber und im Hohenzollern Skistadion am Großen Arbersee um Sekunden und Medaillen. Zwei nahm Matthias Herrmann mit.

Immenreuth. (kr) Für die Reservistenkameradschaft Immenreuth ging Leutnant d.R. Dr. dent. Matthias Herrmann aus Reislas beim Riesenslalom, Biathlon Sprint und Skitourenwettkampf an den Start. Ausrichter war die 10. Panzerdivision aus Veitshöchheim.

Weicher Schnee, nebeliges Wetter, eine Biathlonstrecke, die nur steile Anstiege und ebenso steile Abfahrten über neun Kilometer kannte, sowie eine starke Konkurrenz forderten bereits am ersten Tag eine robuste Kondition. Nach zwei Durchgängen im Riesenslalom belegte Herrmann in seiner Altersklasse IV den dritten Platz. Am Nachmittag folgte der Startschuss für den Biathlon Sprint im Hohenzollern Skistadion. Das Treppchen verfehlte er nur knapp. Aus den Zeiten der beiden Riesenslalomdurchgänge und dem Biathlonsprint errechnete sich die Gesamtzeit für die Triathlonwertung. Platz zwei unterstrich hier die gute Fitness des Reislasers.

Nur eine untergeordnete Rolle spielte der Skitourenwettbewerb. Einen Höhenunterschied von 457 Meter wies die 7,1 Kilometer lange Strecke auf. 252 Teilnehmer gingen an den Massenstart. Platz fünf belegte Herrmann in seiner Altersklasse bei den Reservisten.

Auf der Biathlonanlage des Skiclubs Neubau überreichte am Samstag RK-Vorsitzender Wolfgang Nickl die beiden Medaillen sowie die Urkunden. Die Auszeichnungen hatte Herrmann bei der Siegerehrung im Pichelsteiner Festsaal in Regen selbst nicht entgegengenommen.
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