SpVgg Bayern Hof am Mittwoch gegen die SpVgg SV Weiden - ASV Burglengenfeld empfängt den SSV ...
Bayernliga Nord: Treffen auf der Grünen Au

Miloslav Janovsky, der Ex-Trainer des SV Poppenreuth, trifft am Mittwoch in der Bayernliga mit seiner neuen Mannschaft SpVgg Bayern Hof auf die SpVgg SV Weiden. Bild: Gebert
Weiden. (mr) Vom Namen her sollten sie in dieser Liga eigentlich ganz oben stehen, nach den bisherigen Leistungen haben sie das noch nicht geschafft. Die SpVgg Bayern Hof (5. Platz/9 Punkte) ist zwar nach vier Spieltagen in der Bayernliga Nord auf dem Weg dahin, die SpVgg SV Weiden (9./5) steckt nach vier Spieltagen aber schon ein bisschen im Mittelfeld fest.

Co-Trainer in Weiden

Am Mittwoch (19 Uhr) treffen beide Teams auf der Grünen Au in Hof aufeinander. Der Trend spricht für die Gastgeber, die nach der Auftaktniederlage gegen den TSV Aubstadt drei Siege in Serie gefeiert haben. Miloslav Janovsky scheint als Trainer beim Traditionsclub angekommen zu sein. Ein bisschen alte Bande nach Weiden hat der Tscheche auch noch, war er doch zu Regionalliga-Zeiten der SpVgg Co-Trainer unter Gino Lettieri. Zuletzt war Janovsky bei Landesliga-Aufsteiger SV Poppenreuth tätig. Aufpassen müssen die Weidener auf Martin Holek, der mit vier Toren die Torjägerliste der Bayernliga anführt.

Heckenberger in Start-Elf?

Die Weidener sind aber sicher nicht chancenlos. Beim 2:2-Unentschieden bei Eintracht Bamberg zeigten die Nordoberpfälzer Nehmerqualitäten und schlugen nach dem 0:2-Rückstand noch zurück. Neuzugang Matthias Heckenberger könnte sein Debüt in der Start-Elf geben.

Mit der SpVgg SV auf Augenhöhe befindet sich der ASV Burglengenfeld (10./5). Die Mannschaft von Trainer Matthias Bösl ist ansprechend in die Saison gestartet. Ein Sieg, zwei Unentschieden, eine Niederlage - das ist für einen Aufsteiger eine gute Bilanz nach vier Spielen. Am Mittwoch reist der SSV Jahn Regensburg II (16./2) zum Südoberpälzer Derby an. Die Regensburger warten noch auf den ersten Sieg in dieser Saison, scheinen auch Abwehrprobleme zu haben. Zuletzt kassierten sie zu Hause gegen den SV Seligenporten fünf Tore.

An der Spitze patzten die Führenden TSV Aubstadt (1./10) und TSV Großbardorf (2.(10) zuletzt ein wenig. Mit ihren Unentschieden bleiben sie aber weiter vorne. Heimlicher Spitzenreiter ist aber Regionalliga-Absteiger SV Seligenporten (3./9). Er hat erst drei Spiele absolviert (die Partie gegen Frohnlach wurde abgebrochen), alle drei wurden gewonnen.

"Klosterer" gegen Aubstadt

Die "Klosterer" können am Mittwoch auch richtiger Spitzenreiter werden, denn sie empfangen den Ersten Aubstadt. Mit einem Sieg würden sie die Unterfranken überholen. Damit es für ganz vorne reicht, müsste aber auch der TSV Großbardorf gegen den SC Eltersdorf (13./3) patzen.
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