SpVgg Pfreimd vergibt Sieg

Maximilian Schreyer (rechts), hier in einer Spielszene gegen Vohenstrauß, brachte die SpVgg Pfreimd gegen Grafenwöhr in Führung. Am Ende mussten sich die Pfreimder allerdings mit einem 2:2 begnügen und verloren damit zwei wichtige Punkte. Bild: bwr
SpVgg Pfreimd: Aurich, Michael Prey, Schmid, Stubenvoll, Martin Prey, Schreyer, Most, Lorenz (71. Schießl), Lobinger, Zechmann, Thorin

SV Grafenwöhr: Kausler, Kasseckert, Träger (78. Stephan Wächter), Joh. Wächter, Dippl, Dobmann, Weiss, Renner, Schuster, Kraus, Lober (46. König)

Tore: 1:0 (28.) Maximilian Schreyer, 1:1 (63) Jan Kasseckert, 2:1 (77.) Peter Schießl, 2:2 (88.) Markus Kraus - SR: Tobias Bauer (SpVgg Ebermannsdorf) - Zuschauer: 180

(mbc) Vom Anstoß weg entwickelte sich ein schnelles Spiel, wobei beide Mannschaften auf eine sichere Abwehr wert legten. So spielte sich das Geschehen meistens im Mittelfeld ab. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Pfreimd hatte jedoch in dieser Anfangsphase ein spielerisches Übergewicht und war torgefährlicher. In der 28. Minute schloss Maximilian Schreyer eine schöne Kombination mit überlegtem Flachschuss zum 1:0 ab. Kurz darauf hatten die Gäste Glück, als der Ball am Pfosten landete. Die Führung zur Halbzeit war hochverdient, da die SpVgg klar dominierte.

Nach der Pause wurden die Gäste stärker und hatten auch Möglichkeiten. In der 57. Minute traf der ansonsten gut leitene Schiedsrichter eine zweifelhafte Entscheidung, als er ein Tor für Pfreimd wegen Abseits nicht gab. So kam der Ausgleich durch Jan Kasseckert mit einem 20-m-Schuss völlig überraschend. Pfreimd blieb weiterhin am Drücker und in der 69. Minute hatte Christian Zechmann mit einem Lattenkracher Pech. In der 77. Minute landete der Ball nach einem Freistoß von Christian Zechmann am Lattenkreuz, Peter Schießl reagierte am schnellsten und schob den Abpraller zum 2:1 ins Tor. Jetzt spielten die Gäste alles oder nichts und beklagten in der 80. Minute ein nicht anerkanntes Abseitstor. Der glückliche Ausgleich zum 2:2 resultierte aus einem Freistoß aus der Distanz den Freund und Feind verfehlten. So verschenkte die SpVgg in der Schlussphase den Sieg, insgesamt geht das 2:2 aber in Ordnung.
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