SpVgg Schönseer Land heiß auf den Halbzeittitel - Wegweisendes Verfolgerduell beim SC ...
Hat sich das Spitzenduo wieder erholt?

Wernberg. (lfj) Saftige Watschn für das Führungsduo erschütterten am letzten Sonntag die Kreisklasse West. Während Spitzenreiter SpVgg Schönseer Land (1./26) seinen Lapsus vom Weinberg zum Vorrundenschluss im Heimspiel gegen die SpVgg Bruck (10./15) voraussichtlich wieder gutmachen und die Herbstmeisterschaft einfahren kann, droht dem SV Kemnath (2./25) bereits am Samstag beim Mitbewerber um den Titel, dem SC Ettmannsdorf II (3./23), der Verlust des zweiten Platzes. Den Anschluss wollen der SC Kleinwinklarn (4./19) gegen den TSV Klardorf (11./14), der TSV Stulln (5./18) gegen den SV Fischbach (12./12) und der TV Nabburg (6./18) gegen den SC Weinberg (8./16) nicht verlieren. Ganz andere Sorgen haben Schlusslicht TSV Trausnitz (14./8) und der vor ihm platzierte SV Altenschwand (13./10), die am Samstag im Kellerduell direkt aufeinandertreffen.

SC Ettmannsdorf II       Sa. 14.15       SV Kemnath/B.
Durch die Niederlagen der beiden Führenden und dem eigenen klaren Erfolg lief der letzte Spieltag für die SCE-Reserve super. Somit könnten die Kreisstädter im Sechspunktematch gegen Kemnath sogar Platz zwei übernehmen. Trainer Bastian Hierl muss weiter drei verletzte Spieler ersetzen, hat aber ein gutes Gefühl. Er wäre aber unterm Strich auch mit einem Punkt zufrieden. Nach der verdienten Niederlage gegen Stulln sieht Gästetrainer Gerald Lösch seine Mannschaft im Topspiel bei der Ettmannsdorfer Reserve als Außenseiter. Dabei gilt es vor allem, die Defensive zu stabilisieren. Nach erneuten Ausfällen muss er erneut umstellen.

TSV Trausnitz       Sa. 15.00       SV Altenschwand
Die erneute Chance, gegen einen direkten Konkurrenten zu punkten, will der TSV Trausnitz unbedingt nutzen um die rote Laterne abzugeben. Nach 20 Gegentoren in drei Spielen fordert Spielertrainer Sebastian Lang ein ganz anderes Auftreten in der Defensive um dieses Match, das für den TSV-Coach Endspiel-Charakter besitzt, erfolgreich zu gestalten. Mit der Defensivleistung war Gästetrainer Hubert Scheinost gegen Kleinwinklarn zufrieden, die größte Baustelle war nach wie vor die mangelnde Torgefahr, die sein Team entwickelt. Jetzt fällt auch noch Dauerer aus und einige Spieler konnten krankheitsbedingt nicht trainieren. .

TSV Stulln       So. 15.00       SV Fischbach
Der TSV Stulln will nach Coup am Buchberg vor eigenem Anhang gegen Fischbach unbedingt nachlegen, um den Anschluss nach oben nicht aus den Augen zu verlieren. Trainer Georg Winkler kann wieder die bestmögliche Formation aufs Feld schicken. Auch die Fischbacher konnten zuletzt gegen Trausnitz einen wichtigen Dreier einfahren. Trainer Robert Schafbauer hält Stulln derzeit für das stärkste Team der Liga und alles andere als eine Niederlage wäre für ihn eine Überraschung. Eine solche hält er aber für möglich, wenn die Mannschaft ihr Optimum an Leistungsfähigkeit abrufen kann. Personell gibt es keine Änderungen.

SC Kleinwinklarn       So. 15.00       TSV Klardorf
"Nachdem wir am letzten Spieltag aus den Ausrutschern der Führungsteams durch zwei verschenkte Punkte nicht nutzen konnten, gilt es jetzt die zwei Heimspiele in Folge siegreich zu gestalten", so die Vorgabe von Kleinwinklarns Trainer Harald Zisler an sein Team. Den Anfang will der SCK gegen Klardorf machen. Bis auf zwei Verletzte dürften bei den Gästen der restliche Spielerkader komplett zur Verfügung stehen. Durch die aufsteigende Form hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Ubykin an Selbstvertrauen gewonnen und möchte mindestens einen Punkt aus Kleinwinklarn mitnehmen.

SC Teublitz       So. 15.00       FTE Schwandorf
Die Verantwortlichen des SC Teublitz fordern Wiedergutmachung für die katastrophale Leistung von Klardorf. Allerdings wird diese nicht einfach, denn es fehlen nach wie vor vier wichtige Spieler, der Einsatz zweier weiterer Akteure ist fraglich. Nach einem halben Dutzend siegloser Spiele möchte die Schwandorfer Eintracht endlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Die Kreisstädter wissen aber auch, dass mit Gastgeber SC Teublitz ein Gegner wartet, der dasselbe Ziel verfolgt.

TV Nabburg       So. 15.00       SC Weinberg
Den Nabburgern bietet sich die Möglichkeit, mit einem Heimsieg den Gast auf Distanz zu halten und selbst den Anschluss ans vordere Mittelfeld herzustellen. Gegenüber dem letzten Heimspiel gegen Klardorf bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung. Trainer Bauer hofft durch die Rückkehr von Röbl personell endlich einmal aus dem Vollen schöpfen zu können. Auch der Gast kommt nach dem Sieg gegen den Spitzenreiter mit breiter Brust nach Nabburg, wobei Trainer Richard Wagner auf einen immer dünner werdenden Kader zurückgreifen muss. Ein Punktgewinn sollte seiner Meinung nach aber mit der "Schönseer Leistung" möglich sein.

Schönseer Land       So. 15.00       SpVgg Bruck
"Der Gewinn der Herbstmeisterschaft muss für uns Motivation genug sein", hofft Schönsees Trainer Hans-Jürgen Linge nach dem Einbruch beim SC Weinberg. Eine Verschnaufpause kann sich sein Team, das in Bestbesetzung antreten kann, nicht leisten, weil ihm die Konkurrenz dicht im Nacken sitzt. Die Gäste konnten durch die klare Heimniederlage gegen Ettmannsdorf den Anschluss ans Mittelfeld nicht herstellen. Nun geht es beim Spitzenreiter darum, die vielen Fehler, besonders in der Defensive, abzustellen. Wegen der schlechten Personallage sind alle Spieler besonders gefordert.
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