SpVgg SV II gibt gegen Pfreimd 2:0-Führung aus der Hand
Ausgleich in letzter Minute

SpVgg SV Weiden II: Galovic, Scheidler, Hot (81. Meierhöfer), Geber, Burger, Wegmann, Schreyer, Schuster, Drechsler, Schlagenhaufer (90. Ertl), Frank (76. Schießl)

SpVgg Pfreimd: Bergmann, Prey, Bergler, Stubenvoll, Brumec (85. Weinzierl), Schmid, Most, Lorenz, Lobinger, Raab (69. Bernklau), Thorin

Tore: 1:0 19.) Maximilian Schreyer, 2:0 (51.) Maximilian Geber, 2:1 (54.) Matthias Raab, 2:2 (90.) Stefan Weinzierl - SR: Tim Schuller (Freudenberg) - Zuschauer: 100

(otr) Und wieder kein Sieg für die SpVgg SV Weiden II. Gegen den Tabellenzweiten aus Pfreimd brachten die Weidener abermals eine 2:0-Führung nicht über die Zeit und kassierten den bitteren Ausgleichstreffer zudem erst in der Schlussminute.

Die Gastgeber begannen auf dem Ausweichplatz des "Sparda-Bank-Stadions" gegen die ohne ihren Torjäger Christian Zechmann angetretenen Pfreimder druckvoll und engagiert. Bis auf einen Heber über das leere Weidener Tor hatten die Gäste vor der Pause keine einzige nennenswerte Tormöglichkeit. Anders die Weidener, die sich mehrere Chance erspielten, aber bis zur Pause nur zu einer 1:0-Führung kamen. Einen von Benjamin Scheidler per Kopf zurückgelegten Ball versenkte Maximilian Schreyer mit einem unhaltbaren Distanzschuss knapp neben den Pfosten (19.). Die größte Tat des Pfreimder Torhüters war in der 44. Minute, als er gegen den steil geschickten Benjamin Burger per Fußabwehr klärte.

So wie Weiden aufgehört hatte, begann es auch nach der Pause wieder. Vom Anstoß weg zwang Schreyer Bergmann erneut zu einer Glanztat. In der 51. Minute schienen die Hausherren endgültig die Weichen auf Sieg zu stellen. Mit einem Freistoß aus gut und gerne 25 Metern erzielte Maximilian Geber das vermeintlich vorentscheidende 2:0.

Die Freude währte aber nicht lange, denn drei Minuten später kam Pfreimd zum glücklichen Ausgleich. Einen unnötigen Rückpass konnte Weidens Torhüter Galovic in letzter Sekunde nur halbherzig klären. Er spielte Matthias Raab den Ball ans Schienbein, das Spielgerät trudelte in Richtung Tor, sprang vom Pfosten zurück und Raab drückte den Ball über die Linie. Dieser Treffer warf die Hausherren völlig aus der Bahn. Jetzt spielte nur noch Pfreimd und drückte vehement auf den Ausgleich. In der Schlussminute der regulären Spielzeit war es der kurz zuvor eingewechselte Stefan Weinzierl, der das Leder über die Linie zum verdienten 2:2-Ausgleich drückte.
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