SpVgg SV macht früh alles klar

Lange Gesichter tags zuvor, am Sonntag gab es beim 3:0 gegen den SV Etzenricht schon wieder das ein oder andere Lachen. Bei den Testspielen am Wochenende war die SpVgg SV Weiden auf Achterbahnfahrt.

SpVgg Weiden: Galovic, Drechsler, Schuster Geber (76. Ayaloglu), Egeter, Lieder, Graf (76. Lobinger), Mutzbauer (76. Basala), Rieser, Burger (76. Weihermüller), Hegenbart

SV Etzenricht: Schreglmann (46. Heisig), Mark, Graßl, Plössner, Stephan Herrmann, Schärtl, Klaus Herrmann, Lorenz, Schimmerer, Scharnagl (79. Schmid), Müller

Tore: 1:0 (8.) Christoph Hegenbart, 2:0 (17.) Ralf Egeter, 3:0 (25.) Stefan Graf - SR: Dominik Götz (Stulln) - Zuschauer: 70

Man darf die Testspiele nicht überbewerten", sagten Weidens Cheftrainer Christian Stadler und Etzenrichts Coach Michael Rösch gleichlautend nach dem flotten Trainingsspiel ihrer beiden Teams am Sonntag in Raigering, das die SpVgg SV mit 3:0 gewann. Stadler meinte damit allerdings die Niederlage vom Vortag in Hof (siehe Bericht oben) und sah eine deutliche Steigerung seiner Truppe, die er in der Hintermannschaft umgebaut hatte. "Wir sind im Soll und ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben uns heute besser bewegt und der Ball lief auch effektiver", bilanzierte er nach 90 Minuten. Röschs Aussage wegen der Überbewertung bezog sich auf das Sonntagsspiel, das so lief, wie er es vorab schon eingeschätzt hatte. "Mein Team hat gegen einen starken Gegner nach der Halbzeit reagiert, wir haben uns vorgenommen sicherer aufzutreten und das haben wir geschafft. Es war ein Trainingsspiel, mehr nicht."

Denn vom Start weg sah es gar nicht gut für den Landesligisten aus. Die Stadler-Elf war mit der in der Stammbesetzung auftretenden Offensivabteilung hellwach und immer einen Tick schneller in den Gedanken und der Umsetzung. Beim 1:0 profitierten die Weidener von einem Ballverlust im SVE-Mittelfeld. Blitzschnell schaltete Ralf Egeter nach der Balleroberung auf Angriff um. Benjamin Burger kam frei über den rechten Flügel zum Zug und seine Hereingabe netzte Christoph Hegenbart in Torjägermanier ein.

Egeter selbst traf zum 2:0, sein Schuss aus der Drehung wurde noch abgefälscht und die veränderte Flugbahn war für Chris Schreglmann nicht zu erreichen. Als eine Co-Produktion kann der dritte Treffer gewertet werden. Der überragende Friedrich Lieder zog einen Freistoß halbhoch in den Etzenrichter Strafraum, Stefan Graf war wohl bewusst noch mit dem Körper am Ball und die Kugel driftete in die lange Ecke.

Im zweiten Abschnitt drosselte Weiden angesichts der deutlichen Führung das Tempo etwas, ohne das Heft aus der Hand zu geben.
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